Bitcoin ($BTC) rutschte Anfang Juni unter die 60.000-Dollar-Schwelle, was den Optimismus, der durch die Erholung von März bis April entstanden war, zunichte machte und zu erneuter Vorsicht bei den Anlegern führte.
Preisbewegungen und technische Zonen
Der Korridor zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar fungierte als zentrale Nachfragezone, unterstützt durch Diagrammmuster und On-Chain-Daten. AMBCrypto gab bekannt, dass rund 20 % des zirkulierenden Bitcoin-Angebots innerhalb dieses strukturellen Unterstützungsbereichs den Besitzer wechselten, was einen der bedeutendsten Wechsel von schwachen zu starken Inhabern in der Geschichte der Münze darstellt. Diese Aktivität deutet darauf hin, dass der Zwangsverkaufsdruck trotz zeitweiser Preiserholungen weiterhin aktiv ist.
Walaktivität und On-Chain-Metriken
Die Analyse von Santiment zu Während diese Anhäufung während des Preisstresses einen Hauch von Unterstützung bietet, reicht sie möglicherweise nicht aus, um den vorherrschenden Abwärtstrend umzukehren. Gleichzeitig liquidieren langfristige Inhaber weiterhin Positionen und die Devisenreserven gehen weiter zurück, was darauf hindeutet, dass weniger leicht handelbare Münzen auf dem Markt sind.
Aussichten für Bitcoin
Strategische Investoren wie Strategy sind wieder in den Markt eingestiegen und haben den Bereich von 61.500 US-Dollar als potenzielle Kaufgelegenheit ins Visier genommen. Dennoch bleibt der Stress bei den Bergleuten bestehen, und Analysten wie Axel Adler Jr. argumentieren, dass die extreme Bärenphase des aktuellen Zyklus noch nicht erreicht ist, was auf weitere Volatilität hindeutet. Anleger sollten sowohl das Preisniveau als auch Blockchain-basierte Kennzahlen überwachen, um die Richtung des Kryptomarktes abzuschätzen.
