BitGo (BTGO) gab am Mittwoch bekannt, dass sein BitGo Europe-Dienst es Kryptofirmen ermöglichen wird, die MiCA-Konformität vor Ablauf der regulatorischen Frist zum Monatsende zu erreichen.
MiCA-Compliance-Lösung von BitGo
BitGo Europe arbeitet unter einer Lizenz der deutschen Finanzaufsicht BaFin. Die Plattform bietet ein Crypto-as-a-Service-Modell, mit dem Blockchain-Unternehmen die kostspielige Entwicklung eines eigenständigen regulierten Stacks umgehen können. Durch den Beitritt zu BitGo erhalten Anleger Zugang zu einer vorgefertigten, MiCA-ausgerichteten Infrastruktur.
Integrationsprozess und Kundenmanagement
CEO Mike Belshi erklärte, dass Unternehmen, die Wallet-Dienste anbieten, ihre vorhandenen Wallets mit dem System von BitGo verbinden können, vorausgesetzt, sie führen die erforderlichen KYC-Prüfungen durch, die den MiCA-Standards entsprechen. Nach der Integration erhält jeder Kunde ein Unterkonto innerhalb der getrennten, sicheren Speicherumgebung von BitGo. Der Anbieter kümmert sich um die Compliance-Speicherung, während das ursprüngliche Unternehmen seinen Benutzern weiterhin Support und Produktdienstleistungen bereitstellt.
Regulatorischer Zeitplan und Marktausblick
Unternehmen können weiterhin unabhängige, auf MiCA ausgerichtete CASP-Lizenzen anstreben und gleichzeitig die Infrastruktur von BitGo Europe nutzen. Der MiCA-Übergang muss bis zum letzten Tag des laufenden Monats abgeschlossen sein, ein Meilenstein, der die Kryptomarktlandschaft neu gestalten wird. Analysten gehen davon aus, dass Unternehmen, die die Lösung von BitGo übernehmen, sich positiv auf das Vertrauen der Anleger und zukünftige Preisbewegungen auswirken werden.
