BlackRock reichte am 11. Juni 2026 bei der U.S. Securities and Exchange Commission eine vierte Änderung für seinen iShares Bitcoin Premium Income ETF ein, der an der Nasdaq unter dem Tickersymbol BITA gehandelt wird.
Fondszusammensetzung und Ertragsstrategie
BITA kombiniert Spot-Bitcoin-Bestände mit Anteilen des iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock, dem größten Spot-Bitcoin-ETF des Landes, der rund 47 Milliarden US-Dollar verwaltet. Jeden Monat schreibt der Fonds Call-Optionen auf zwischen 25 % und 35 % seiner IBIT-Positionen, steckt die Prämien ein und gibt die Erträge an die Anleger weiter. Durch die Verpfändung von IBIT-Aktien als Sicherheit sichert BITA die geschriebenen Optionen und begrenzt gleichzeitig das Aufwärtspotenzial bei einem starken Anstieg des Bitcoin-Preises.
Marktposition und Gebührenstruktur
Die Änderung bestätigt, dass BITA bereits vor der offiziellen Einführung gegründet wurde und mit dem Kauf von Bitcoin- und IBIT-Aktien begonnen hat. BlackRock hat für BITA eine Verwaltungsgebühr von 65 Basispunkten festgelegt, ein Satz, der über der von IBIT erhobenen Gebühr, aber unter den Gebühren der beiden größten Covered-Call-ETFs auf dem Markt liegt. Diese Preisgestaltung zielt darauf ab, Anleger anzulocken, die regelmäßige kryptobezogene Einnahmen anstreben, ohne zu viel Aufwärtspotenzial zu opfern.
Regulatorische Aussichten und Auswirkungen auf Investoren
SEC-Unterlagen deuten darauf hin, dass der Ansatz von BITA den aktuellen Vorschriften entspricht und IBIT-Aktien als Sicherheit verwendet, um seinen Verpflichtungen aus den schriftlichen Call-Verträgen nachzukommen. Anleger erhalten regelmäßige Prämienausschüttungen, müssen jedoch im Gegenzug für die stetige Einnahmequelle ein begrenztes Renditeprofil akzeptieren. Die Einführung des Produkts fügt dem Kryptomarkt eine neue Ebene hinzu und bietet einen hybriden Zugang zu den Preisbewegungen von Bitcoin und den aus Optionen abgeleiteten Erträgen.
