BSP verbietet Privacy Coins und weist VASPs an, die Auflistungen zu verschärfen
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BSP verbietet Privacy Coins und weist VASPs an, die Auflistungen zu verschärfen

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Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) hat am 14. Juni 2026 eine neue Richtlinie erlassen, die es Virtual Asset Service Providern (VASPs) verbietet, datenschutzfreundliche Kryptowährungen aufzulisten oder zu unterstützen, wodurch die Aufsicht über den Kryptomarkt des Landes verschärft wird.

Regulatorische Maßnahmen

Das vom BSP-Vizegouverneur Lyn Javier unterzeichnete Memorandum schreibt vor, dass jede regulierte Plattform einen umfassenden Due-Diligence-Rahmen umsetzen muss, bevor sie digitale Assets in ihren Katalog aufnimmt. VASPs müssen jeden Token anhand von sechs definierten Säulen bewerten, die vom Hintergrund des Emittenten bis zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften reichen, um die Übereinstimmung mit den Standards der Zentralbank sicherzustellen.

Konformitätsanforderungen

Im Rahmen der Säule „Emittentenhintergrund“ sind VASPs verpflichtet, Gründungsdokumente, Finanzberichte und Eigentumsstrukturen von Token-Emittenten zu prüfen. Sie müssen außerdem Eignungsprüfungen bei Direktoren, leitenden Angestellten und wichtigen Mitarbeitern durchführen, um die Glaubwürdigkeit des ausstellenden Unternehmens zu überprüfen.

Auswirkungen auf den Kryptomarkt

Durch das Verbot von Privacy Coins zielt die BSP darauf ab, anonyme Transaktionen einzudämmen, die illegale Aktivitäten verschleiern könnten, ein Schritt, den Investoren als einen Schritt in Richtung größerer Markttransparenz betrachten. Die Einschränkung könnte den Preis von datenschutzorientierten Token unter Druck setzen, da eine eingeschränkte Zugänglichkeit die Nachfrage von Händlern dämpfen könnte, die Anonymität in Blockchain-Netzwerken anstreben.