Calais Digital Assets gab am 18. Juni 2026 bekannt, dass es als erster institutioneller Kunde UBSuMINT als außerbörsliche Abwicklungssicherheit (OES) im Live-Handel einsetzt, was einen Meilenstein für tokenisierte Anlageprodukte darstellt.
Institutionelle Einführung tokenisierter Sicherheiten
Die Partnerschaft verbindet Calais mit dem bahnbrechenden Token von UBS Asset Management, uMINT, und nutzt die Plattform von Bybit – gemessen am Handelsvolumen als zweitgrößte Krypto-Börse der Welt. Die Custody-Tochtergesellschaft von Bybit, ByCustody, schützt den Token, während DigiFT als autorisierter Vertriebshändler fungiert und Anlegern einen nahtlosen On-Chain-Abonnementprozess ermöglicht.
Ertragsgenerierung und Verwahrungsmechanismen
Im Rahmen des OES-Rahmens behält Calais seine uMINT-Bestände in den getrennten Tresoren von ByCustody, sodass die Vermögenswerte weiterhin Erträge erwirtschaften können und nicht als Marge brachliegen. DigiFT stellt den regulierten Kanal bereit, über den Institutionen den Token auf der Blockchain erwerben und verwalten, während Bybit denselben Token als Abwicklungssicherheit akzeptiert, wodurch die Notwendigkeit vorfinanzierter Bargeldpositionen entfällt.
Auswirkungen auf den Kryptomarkt
Dieser Einsatz signalisiert Anlegern, dass Blockchain-basierte tokenisierte Fonds gleichzeitig Liquidität und Rendite bieten können und möglicherweise die Art und Weise, wie Sicherheiten auf dem Kryptomarkt beschafft werden, neu gestalten können. Obwohl UBS keinen öffentlichen Preis für uMINT bekannt gegeben hat, könnte der Schritt andere Fonds dazu ermutigen, ähnliche Strukturen zu erkunden und so eine tiefere Integration digitaler Vermögenswerte in das traditionelle Finanzwesen fördern.
