Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat neue Leitlinien veröffentlicht, die bestätigen, dass Perpetual-Futures-Kontrakte nach geltendem Recht als Futures eingestuft werden können, eine Entscheidung, die Mike Selig, leitender Beamter der CFTC, während der öffentlichen Konsultation der Agentur im April 2025 hervorgehoben hat.
Regulatorische Klarstellungen
Selig widerlegte mehrere vorherrschende Mythen über Perpetual Futures und betonte, dass Leverage-Obergrenzen und Finanzierungssätze weiterhin der gleichen Aufsicht unterliegen wie traditionelle Futures. Er wies darauf hin, dass der Regelsetzungsprozess der CFTC, der im April 2025 zur Kommentierung freigegeben wurde, Feedback von mehr als 100 Branchenteilnehmern, darunter Investoren und Blockchain-Unternehmen, erhalten habe.
Rechtliche Grundlagen
Der Commodity Exchange Act schreibt nicht ausdrücklich vor, dass Terminkontrakte ein festes Ablaufdatum haben müssen, sondern überlässt die Auslegung gerichtlichen Präzedenzfällen und früheren CFTC-Entscheidungen. Folglich bewerten Gerichte und Aufsichtsbehörden Verträge auf der Grundlage ihrer Handelsstruktur und ihres Risikoprofils, sodass unbefristete Instrumente gegebenenfalls unter die Futures-Definition fallen können.
Auswirkungen für Anleger
Durch die Bestätigung, dass unbefristete Verträge als Futures behandelt werden können, bietet die CFTC sowohl für Krypto-Investoren als auch für Market Maker klarere regulatorische Sicherheit. Diese Übereinstimmung mit der Absicht des Kongresses zielt darauf ab, einen stabileren Derivatemarkt zu fördern und gleichzeitig das innovative Potenzial von Blockchain-basierten Handelsprodukten zu bewahren.
