Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat eine formelle Aufforderung zur öffentlichen Stellungnahme zur Ausweitung des Standard-Futures-Handels auf einen 24-Stunden-Zeitplan und zur Zulassung unbefristeter Verträge im Zusammenhang mit physisch gelieferten Energierohstoffen wie Rohöl herausgegeben.
Details zur Anfrage der CFTC
Die am Montag veröffentlichte Mitteilung formuliert zwei Kernfragen. Im ersten Schritt wird untersucht, wie konventionelle Terminkontrakte – einschließlich Öl- und Gaskontrakte – kontinuierlich funktionieren könnten, ohne dass Ablaufdaten, Liefermechanismen oder Abwicklungsverfahren geändert werden müssten. Der zweite untersucht die Machbarkeit unbefristeter Verträge, die sich auf speicherbare Energieanlagen beziehen, ein Design, das derzeit auf kryptobasierten Märkten beliebt ist.
Auswirkungen auf kryptobezogene Instrumente
Durch die Einladung zum Feedback signalisiert die CFTC Offenheit für die Integration Blockchain-basierter Perpetual-Strukturen in den traditionellen Rohstoffhandel, ein Schritt, der Krypto-Investoren anlocken könnte, die sich an den Energiepreisen beteiligen möchten. Wenn das neue Rahmenwerk angenommen wird, kann es die Preisfindung für Öl beeinflussen, die Marktliquidität beeinträchtigen und die Regulierungsbehörden dazu veranlassen, die Leitplanken für innovative Vertragsdesigns neu zu bewerten.
Marktausblick und nächste Schritte
Stakeholder haben ab der Veröffentlichung im Bundesregister 30 Tage Zeit, ihre Anmerkungen einzureichen. Danach wird die Kommission die Eingaben bewerten, bevor eine Regelung erlassen wird. Analysten vermuten, dass eine positive Reaktion den Markt für Energiederivate erweitern und gleichzeitig kryptofokussierten Teilnehmern einen regulierten Weg bieten könnte, sich an Rohstoffpreisbewegungen zu beteiligen.
