Coinbase berichtete, dass die Federal Reserve bereit ist, die Zinssätze später in diesem Jahr anzuheben, nachdem SMBC-Chefökonom Joe Lavorgna bemerkt hatte, dass die Kerninflation weiterhin hartnäckig und die US-Wirtschaftsaktivität weiterhin robust sei.
Wichtige Wirtschaftsindikatoren
Jüngste US-Daten zeigten, dass die Inflation weniger nachließ als von Analysten erwartet, während der Druck auf die Kernpreise anhielt. Die Einzelhandelsumsätze übertrafen weiterhin die Prognosen und die wöchentlichen Arbeitslosenanträge blieben auf historisch niedrigem Niveau, was die angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt unterstreicht.
Geldpolitischer Ausblick
Lavorgna erinnerte an die geldpolitische Lockerung der Fed um 75 Basispunkte im Jahr 2023, die auf Beschäftigungssorgen zurückzuführen war, die seitdem nachgelassen haben. Er argumentierte, dass die Inflationsaussichten jetzt unsicherer seien als noch vor sechs bis sieben Monaten, was die Zentralbank dazu zwinge, über eine erneute Straffung nachzudenken.
„Im Laufe der Geschichte ist die Inflation in einer Wirtschaft, die auf oder über dem Trendniveau wächst, nie auf magische Weise auf das Zielniveau zurückgefallen“, warnte Lavorgna und fügte hinzu, dass sich die Fed auf den Leitzins als wichtigstes Instrument verlassen müsse. Er prognostizierte, dass die Fed unter dem Einfluss des ehemaligen Vorstandsmitglieds KevinWarsh noch vor Jahresende eine Zinserhöhung durchführen wird.
Auswirkungen auf den Kryptomarkt
Höhere Zinssätze setzen in der Regel das Risiko von Vermögenswerten unter Druck, und der Bitcoin-Preis, der bei rund 27.800 US-Dollar schwankte, könnte einem Abwärtsdruck ausgesetzt sein, da Anleger ihr Engagement neu bewerten. Krypto-Investoren werden die Schritte der Fed angesichts der Dominoeffekte wahrscheinlich genau beobachten
