Der Gründer einer chilenischen Krypto-Börse wird wegen der Wäsche von Tren-Bargeld angeklagt
CRYPTOCURRENCY

Der Gründer einer chilenischen Krypto-Börse wird wegen der Wäsche von Tren-Bargeld angeklagt

1 min read

Plusspay droht ein Haftbefehl gegen seinen Gründer JoseManuelRiosGuaido, nachdem chilenische Staatsanwälte die Fintech-Plattform mit einem Geldwäscheplan der kriminellen Organisation TrendeAragua in Verbindung gebracht haben.

Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden

Die Staatsanwaltschaft der Southern Metropolitan Regional führte am 13. Juni eine Razzia im Büro von Plusspay in Providencia in Santiago durch und zielte dabei auf die angebliche Rolle des Unternehmens bei „OperaciónTokio“, einem umfassenderen Vorgehen gegen das Finanznetzwerk der Bande in Chile. Ermittler der Ermittlungsbrigade für organisierte Kriminalität berichteten, dass der 38-jährige venezolanische Unternehmer weder auf dem Gelände noch in allen registrierten Wohnsitzen anwesend war, was darauf hindeutet, dass er möglicherweise nach Venezuela oder Kolumbien geflohen ist.

Finanzmechanik

Dem Dossier der Staatsanwaltschaft zufolge wurden mehr als 84 Millionen US-Dollar an zweifelhaften Transaktionen über das Plusspay-System abgewickelt. Berichten zufolge erhielt die Plattform chilenische Peso-Einlagen, tauschte sie gegen Stablecoins – hauptsächlich Tether (USDT) und USDCoin (USDC) – und leitete die Krypto-Assets anschließend an Offshore-Wallets und ausländische Bankkonten weiter.

Regulierungs- und Marktauswirkungen

Plusspay bewarb seine Dienstleistungen damit, dass sie von der chilenischen Finanzmarktkommission (CMF) überwacht würden, eine Behauptung, die derzeit geprüft wird. Investoren und Kryptomarktbeobachter beobachten den Fall aufmerksam, da die Vorwürfe Bedenken hinsichtlich Compliance-Lücken und dem möglichen Missbrauch der Blockchain-Technologie für illegale Geldtransfers aufkommen lassen.