Die People’s Bank of China kündigte eine neue Initiative zur Bekämpfung der Geldwäsche an, die speziell auf die Wäsche virtueller Währungen abzielt und strengere Kontrollen für den Kryptomarkt und seine Anleger signalisiert.
Regulierungsrahmen für den 14. Fünfjahresplan
Die Zentralbank veröffentlichte ein Grundsatzdokument, in dem sie die Arbeit zur Bekämpfung der Geldwäsche während des 14. Fünfjahresplans überprüfte und dabei den anhaltenden Druck auf Geldwäschedelikte betonte. Die Behörden werden Kriminalität im Bereich virtueller Währungen, grenzüberschreitende Geldtransfers, Telekommunikationsbetrug, Online-Glücksspiele, Drogendelikte, illegale Geldbeschaffung und Untergrundbankennetzwerke priorisieren. Das überarbeitete Geldwäschegesetz wird die risikobasierte Aufsicht leiten und die Berichterstattung über wirtschaftliche Eigentümer verbessern.
Fokus auf virtuelle Währungswäsche
Seit einer gemeinsamen Kampagne der Volksbank von China, des Ministeriums für öffentliche Sicherheit und neun weiterer Behörden im Jahr 2022 haben Ermittler einen „doppelten Ermittlungsansatz“ ausgeweitet, um gegen illegale Ströme im Zusammenhang mit Kryptowährungen vorzugehen. Diese verstärkten Bemühungen spiegeln die wachsende Bedeutung des Sektors für Investoren und das breitere Blockchain-Ökosystem wider. Strafverfolgungsteams nehmen nun sowohl die Quelle als auch das Ziel verdächtiger Kryptotransaktionen ins Visier.
Internationale Zusammenarbeit und zukünftige Durchsetzung
Chinas Strategie zur Bekämpfung der Geldwäsche umfasst nun eine vertiefte grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung, die inländische Maßnahmen an globale Standards anpasst. Beamte warnten, dass künftige Maßnahmen die Koordinierung mit ausländischen Regulierungsbehörden verstärken werden, um grenzüberschreitende Geldwäscheprogramme einzudämmen. Der gemeinsame Fokus auf Blockchain-Compliance und Markttransparenz zielt darauf ab, sowohl inländische als auch internationale Investoren vor illegalen Aktivitäten zu schützen.
