Die People’s Bank of China (PBOC) stellte bei ihrem Auftritt auf dem Lujiazui-Forum 2026 am 17. Juni einen umfassenden Regulierungsentwurf für Stablecoins vor.
Regulierungsvision für Stablecoins
Wang Xin, Leiter des PBOC Research Bureau, argumentierte, dass Stablecoins strengere Sicherheitsstandards, politische Neutralität und betriebliche Effizienz einhalten müssen, um grenzüberschreitende Zahlungen zu unterstützen. Er betonte die Notwendigkeit einer engeren Abstimmung zwischen der Zahlungsinfrastruktur der Zentralbanken und Verbraucherplattformen und positionierte die Reformen als Eckpfeiler für die globale Finanzstabilität. Der Vorschlag fordert eine transparente Governance, eine solide Prüfung und eine Echtzeitüberwachung von On-Chain-Transaktionen.
Auswirkungen auf den Kryptomarkt
Investoren, die den Kryptosektor beobachten, werden wahrscheinlich die Auswirkungen auf die Preisstabilität von Stablecoins abschätzen, insbesondere für Vermögenswerte wie USDT, die nahe 1,00 US-Dollar gehandelt werden. Eine verbesserte Aufsicht könnte die Volatilität verringern und das Vertrauen der institutionellen Teilnehmer stärken und möglicherweise das Blockchain-basierte Zahlungsökosystem erweitern. Analysten gehen davon aus, dass klarere Regeln eine breitere Akzeptanz digitaler Vermögenswerte im internationalen Handel fördern und gleichzeitig die Marktintegrität wahren könnten.
Internationale Koordination und zukünftige Schritte
Wang betonte die multilaterale Zusammenarbeit und forderte andere Zentralbanken auf, ihre digitalen Währungsstrategien mit den Stablecoin-Vorschriften zu synchronisieren. Er warnte davor, dass fragmentierte Ansätze die Widerstandsfähigkeit der globalen Zahlungsinfrastruktur angesichts geopolitischer Spannungen gefährden könnten. Die PBOC plant, noch in diesem Jahr detaillierte Richtlinien herauszugeben, in denen sie sowohl Fintech-Unternehmen als auch Krypto-Investoren zum Feedback einlädt.
