Die Aktien der Circle Internet Group gaben im vorbörslichen Handel um mehr als 2 % nach, nachdem US-Bankengruppen den Senat aufgefordert hatten, die Stablecoin-Bestimmungen im CLARITY Act zu verschärfen.
Ziele der Bankenlobby, Abschnitt 404
In einem gemeinsamen Brief appellierten mehrere US-Banken an die Mehrheits- und Minderheitsführer im Senat, Abschnitt 404 des CLARITY Act zu ändern, bevor der Gesetzentwurf vorgelegt wird. Die Banken behaupten, dass die aktuelle Formulierung es Stablecoin-Emittenten wie dem USDC von Circle ermöglichen könnte, zinsähnliche Anreize anzubieten, die Einlagen von traditionellen Banken abziehen. Sie warnen davor, dass vage Formulierungen zu Renditeanreizen die Einlagenflucht beschleunigen könnten, insbesondere von kommunalen und regionalen Banken.
Politischer Hintergrund und gesetzgeberische Chancen
Der frühere Präsident Donald Trump forderte kürzlich den Kongress auf, den CLARITY Act zum Gedenken an den verstorbenen Senator Lindsey Graham zu erlassen, der am 12. Juli verstorben ist. Crypto.news berichtete, dass sich die Aussichten für den Gesetzentwurf verschlechtert haben, nachdem ein wichtiger Berater des Weißen Hauses, der das Gesetz unterstützt, einen Monat Urlaub genommen hat, wodurch die geschätzte Verabschiedungswahrscheinlichkeit auf 37 % sank. Trotz der geringeren Chancen ist noch vor der Pause am 7. August eine Abstimmung im Senat geplant.
Marktreaktion und Anlegerausblick
Der anhaltende Verkaufsdruck hat dazu geführt, dass sich die Aktie von Circle in der Nähe eines entscheidenden Unterstützungsniveaus bewegt, was Anleger dazu veranlasst, die Regulierungsdebatte genau zu beobachten. Ein strengerer Regulierungsrahmen könnte das Wachstum von USDC einschränken und sich auf die allgemeine Dynamik des Kryptomarktes auswirken. Interessengruppen überlegen nun, wie strengere Stablecoin-Regeln Blockchain-basierte Finanzprodukte und die Anlegerstimmung verändern könnten.
