Die CME Group gab bekannt, dass sie eine Klage gegen die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) einreichen wird, nachdem die Aufsichtsbehörde Anfang dieses Monats die Genehmigung eines Perpetual-Futures-Produkts erteilt hat.
Regulierungsstreit um Perpetual Futures
Geschäftsführer Terrence Duffy argumentierte, dass die Befürwortung der Perpetual Futures von Kalshi durch die CFTC nicht der Definition eines Swaps im Dodd-Frank Act entspreche, der zwei Parteien zum Austausch von Zahlungen verpflichtet. Er machte geltend, dass die genehmigten Instrumente nach dem Gesetz als Swaps und nicht als Futures fungieren und sie dadurch einem anderen Regulierungsrahmen unterlägen.
Position und Marktaussichten von CME
Duffy, der seine Position im Jahr 2027 aufgeben will, sagte, dass CME zunächst die geltenden Regeln klären müsse, bevor es seine eigenen Perpetual-Futures-Notierungen in Betracht ziehe, und wies darauf hin, dass die aktuellen Leitlinien weiterhin unklar seien. Er warnte davor, dass Anleger und Marktteilnehmer vor Compliance-Herausforderungen stehen könnten, wenn die Swap-Klassifizierung ohne klare Standards durchgesetzt wird.
Kritik an CFTC-Praktiken
Auf die Frage nach möglichen Falschdarstellungen der CFTC gab Duffy an, dass in der jüngsten Mitteilung der Agentur zum 24/7-Handel eine unverbindliche Richtlinie als formelle Regel beschrieben wurde, was auf ein umfassenderes Muster von Ungenauigkeiten hindeutet. Er kam zu dem Schluss, dass weiterhin zahlreiche regulatorische Probleme bestehen, die sich auf die breiteren Krypto- und Blockchain-Märkte auswirken könnten.
