CME verklagt CFTC wegen Genehmigung von Krypto-Perpetual-Futures
CRYPTOCURRENCY

CME verklagt CFTC wegen Genehmigung von Krypto-Perpetual-Futures

1 min read

Die CME Group kündigte an, dass sie die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission verklagen wird, nachdem die Aufsichtsbehörde Perpetual-Futures-Produkte für Kryptowährungen genehmigt hat.

Übersicht über Rechtsstreitigkeiten

Geschäftsführer Terrence Duffy sagte am Mittwoch gegenüber CNBC, dass CME beabsichtige, den Genehmigungsprozess der CFTC anzufechten, und argumentierte, dass Perpetual Futures als Swaps gemäß dem Dodd-Frank Act fungieren. Er behauptet, dass der aktuelle Weg etablierte Derivatevorschriften umgeht, was die Börse dazu veranlasst, eine formelle Beschwerde vorzubereiten.

Regulatorischer Kontext von Perpetual Futures

Perpetual Futures, oft auch „Perps“ genannt, sind Derivatekontrakte ohne festen Abwicklungstermin, die es Händlern ermöglichen, Positionen auf unbestimmte Zeit offen zu halten. Da für sie kein Rollover oder Ablauf erforderlich ist, müssen die Regulierungsbehörden entscheiden, ob sie unter die Futures- oder Swap-Regeln fallen, eine Unterscheidung, die sich direkt auf die Marktaufsicht auswirkt.

Neueste Zulassungen und Marktreaktion

Die CFTC erteilte Kalshis BTCPERP-Produktgenehmigung am 29. Mai und stufte es als Terminkontrakt auf einem regulierten Kontraktmarkt ein. Coinbase erhielt nach der Übernahme von Deribit eine ähnliche Genehmigung und erweiterte damit sein Angebot an Krypto-Perpetual-Angeboten. Die Anleger haben darauf reagiert, indem sie ihr Engagement in diesen hochverschuldeten Instrumenten erhöht haben, was den Bedarf an klaren regulatorischen Leitlinien auf Blockchain-Basis verstärkt.