Coinbase hat sich eine Wertpapierdienstleistungslizenz gemäß der britischen Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) gesichert und damit die regulatorische Hürde für das Angebot von Derivaten und Aktienhandel neben seinen bestehenden Kryptoprodukten beseitigt.
Regulatorischer Meilenstein
Die MiFID-Autorisierung gleicht Coinbase mit traditionellen Investmentfirmen aus und verpflichtet es, die strengen Verhaltens-, Berichts- und Kapitalanforderungen der Financial Conduct Authority zu erfüllen. Durch diesen Wandel wird der langjährige Anspruch des Unternehmens, „alles auszutauschen“, von einem strategischen Entwurf in ein konkretes Marktangebot umgewandelt.
Auswirkungen für britische Anleger
Britische Privatkunden werden bald in der Lage sein, börsennotierte Aktien über Coinbase zu kaufen, während professionelle und institutionelle Anleger einen regulierten Kanal für Derivate erhalten, die sowohl an digitale als auch an konventionelle Vermögenswerte gekoppelt sind. Das am 6. Januar 2021 erlassene Verbot der FCA für kryptobezogene Derivate für den Einzelhandel bleibt unverändert und beschränkt solche Produkte auf qualifizierte Teilnehmer.
Umfassenderer Compliance-Kontext
Coinbase verfügt bereits über eine von der FCA genehmigte E-Geld-Lizenz und verfügt über eine MiCA-konforme Zulassung als Investmentfirma in Zypern, was einen weitreichenden regulatorischen Fußabdruck in ganz Europa demonstriert. Die neue britische MiFID-Lizenz erschließt gezielt inländisches Eigenkapital
