Strive-CEO Matt Cole berichtete, dass ein starker Ausverkauf auf dem Markt für digitale Kredite am 19. Juni zu erheblicher Volatilität geführt habe und STRC auf 82,50 $ und SATA in die niedrige Preisspanne von 90 $ gedrückt habe.
Hebelwirkungsbedingter Rückgang
Matt Cole erklärte, dass Zwangsliquidationen und nicht eine Schwächung der Kreditfundamentaldaten den Preisverfall ausgelöst hätten. Leveraged-Investoren waren mit Nachschussforderungen konfrontiert, die sie zum Verkauf zusätzlicher Positionen zwangen und den Abwärtsdruck verstärkten. Die Kaskade von Verkaufsaufträgen spiegelte eher ein Leverage-Liquidationsereignis als eine Verschlechterung der zugrunde liegenden Kreditqualität der Wertpapiere wider.
Investoren hatten zunehmend Kredite bei STRC und SATA aufgenommen, um höhere Renditen zu erzielen, eine Praxis, die das Risiko erhöhte, wenn die Preise fielen. Als Nachschussforderungen einsetzten, erlebte der Markt eine schnelle Beschleunigung der Umsätze, was die Vermögenswerte im Bereich Digital Credit trotz solider Fundamentaldaten des Emittenten nach unten drückte.
Erholung und Marktaussichten
Nach dem ersten Schock traten die Käufer wieder in den Markt ein und absorbierten das Überangebot, sodass sich sowohl STRC als auch SATA leicht erholen konnten. Cole betonte, dass Strive während des Vorfalls seine Dividendenreserven nicht angezapft habe, was die finanzielle Widerstandsfähigkeit des Unternehmens unterstreiche. Die Folge spiegelt frühere Misserfolge im Leveraged-Treasury-Handel wider und unterstreicht die Bedeutung des Leverage-Managements bei Blockchain-basierten Krypto-Kreditinstrumenten.
