Die philippinische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde hat neue Vorschriften erlassen, die lizenzierten Krypto-Börsen die Notierung datenschutzorientierter Vermögenswerte wie Monero verbieten, ein Schritt, der im Juni 2026 in Kraft trat.
Regulierungsrahmen
Die neue Richtlinie zielt auf die Anonymitätsmerkmale von Privacy Coins ab, die nach Ansicht der Aufsichtsbehörden die Überwachung der Geldwäschebekämpfung (AML) und die Einhaltung von Steuervorschriften behindern. Durch die Einstufung dieser Token als risikoreich bringt die SEC die Philippinen in Einklang mit einem breiteren globalen Vorstoß für eine strengere Blockchain-Governance. Die Regel gilt für alle lizenzierten Plattformen und verlangt, dass sie bestehende Privacy-Coin-Einträge entfernen und zukünftige Ergänzungen stoppen.
Auswirkungen auf Händler und Plattformen
Investoren, die Diskretion suchen, wenden sich jetzt an Dienste, die ohne Identitätsprüfung funktionieren, wie etwa die Bitania-Börse, die sich selbst als No-KYC-Standort für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen vermarktet. Diese Verschiebung unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Datenschutzlösungen trotz strengerer Marktkontrollen. Da der Preis von Privacy Coins weiterhin volatil bleibt, beobachten Händler genau, wie die neue Richtlinie die Kryptolandschaft umgestaltet und zukünftige Regulierungsmaßnahmen beeinflusst.
