Augur, ein auf Ethereum basierender dezentraler Prognosemarkt, ist mit Unsicherheiten konfrontiert, da die US-Steuerbehörde Internal Revenue Service noch nicht definiert hat, ob Gewinne aus WM-Verträgen als Glücksspielgewinne oder als Kapitalerträge besteuert werden.
Regulatorische Unklarheit
Das Schweigen des IRS führt zu einer Aufteilung der Steuerpflichten, wobei zwei Nutzer, die gegensätzliche Ergebnisse befürworteten, möglicherweise drastisch unterschiedliche Beträge schulden. Die Bundessteuergesetzgebung behandelt traditionelle Glücksspieleinnahmen anders als Kapitalgewinne und hat Einfluss darauf, wie Anleger kryptobasierte Verträge melden.
Steuerliche Konsequenzen für Teilnehmer
Wenn eine Wette als Glücksspiel eingestuft wird, kann der Steuerzahler Verluste nur bis zur Höhe der Gewinne abziehen und die Einnahmen werden mit den normalen Einkommenssätzen besteuert. Gilt die Aktivität als Investition, können die Teilnehmer Verluste mit anderen Kapitalgewinnen verrechnen und möglicherweise von niedrigeren langfristigen Zinssätzen profitieren.
Reaktion der Branche
Prognoseplattformen argumentieren, dass ihre Verträge als Finanzinstrumente fungieren und über Blockchain-gesicherte Märkte und nicht über herkömmliche Sportwetten abgewickelt werden. Kritiker kontern, dass das zugrunde liegende Risiko – das Wetten auf ein unbekanntes Ereignis – das traditionelle Glücksspiel widerspiegelt, was zu Forderungen nach klareren Richtlinien durch die Aufsichtsbehörden führt.
