Bitcoin ($BTC) bleibt aufgrund anhaltender institutioneller Verkäufe unter Druck, aber der AI Agent von Finbold prognostiziert bis Ende Juni ein gewisses Aufwärtspotenzial für die weltweit größte Kryptowährung.
Konkret prognostiziert der maschinelle Lernalgorithmus ein durchschnittliches Bitcoin-Preisziel von 63.900 US-Dollar für den 1. Juli. Betrachtet man den Preis zum Zeitpunkt der Drucklegung von 62.230 US-Dollar, deutet die Zahl auf einen Anstieg von 2,54 % in der nächsten Woche hin
$BTC-Preisprognose für den 1. Juli. Quelle: Finbold
AI legt den BTC-Preis für den 1. Juli fest
Unser KI-Agent kombinierte die Prognosen von drei großen Sprachmodellen (LLMs), nämlich Gemini 3 Flash, ChatGPT5.2 und Grok 4.1. Während jeder ein anderes Kursziel bot, waren alle LLMs bullisch, da ihre Analyse technische Indikatoren wie den Moving Average Convergence Divergence (MACD), den Relative Strength Index (RSI) und den 50-Tage Simple Moving Average (SMA) berücksichtigte.
Gemini gab die höchste BTC-Preisprognose für den 1. Juli 2026 ab und rechnete mit einer Rallye von 5,67 %, was Bitcoin auf 65.851 $ bringen würde. Grok war bescheidener und prognostizierte einen Anstieg um 1,09 % und einen Preis von 63.001 US-Dollar.
Die niedrigste Zahl wurde von ChatGPT angegeben, das das BTC-Kursziel für den 1. Juli auf 62.850 US-Dollar festlegte, was einem Aufwärtspotenzial von 0,85 % entspricht.
KI prognostiziert den BTC-Preis für den 1. Juli. Quelle: Finbold
Die Preisprognose für AI $BTC wird trotz Verkaufsdruck bullisch
Wie bereits erwähnt steht Bitcoin weiterhin unter Druck, aber die oben genannten Preisprognosen deuten darauf hin, dass sich die Situation kurzfristig stabilisieren könnte.
Dies ist bemerkenswert, da die Prognose einen starken Kontrast zu dem darstellt, was angesichts der aktuellen Konstellation zu erwarten wäre. Beispielsweise wurden in den letzten 24 Stunden bei Bitcoin etwas mehr als 83 Millionen US-Dollar an bullischen Positionen vernichtet – ein Anstieg von 30 % gegenüber gestern.
Gleichzeitig ist der durchschnittliche Finanzierungssatz negativ geworden, was darauf hindeutet, dass Händler einen Aufschlag zahlten, um Short-Positionen aufrechtzuerhalten. Mit anderen Worten: Übermäßig gehebelte bullische Wetten werden schnell abgewickelt, was den Verkaufsdruck verstärken dürfte.
Zum Vergleich: Das KI-Modell war in Bezug auf XRP im gleichen Zeitraum nicht so optimistisch, obwohl vergleichsweise ähnliche Faktoren eine Rolle spielten.
Ausgewähltes Bild über Shutterstock
