Aave V3, das dezentrale Kreditprotokoll mit dem höchsten Gesamtwert, meldete laut DefiLlama-Daten einen Rückgang seiner 7-Tage-Gebühreneinnahmen um 60 % auf 6,72 Millionen US-Dollar.
Starker wöchentlicher Rückgang bei DeFi-Kreditgebern und -Börsen
MorphoBlue verzeichnete parallel einen Rückgang um 60 %, wobei die Gebühren auf 3,27 Millionen US-Dollar sanken, während die wöchentlichen Einnahmen von MapleFinance um 59 % auf 1,25 Millionen US-Dollar sanken. Auf der Handelsseite sanken die 7-Tage-Gebühren von UniswapV3 um 57 % auf 3,74 Millionen US-Dollar, und CurveDEX verzeichnete mit 65 % den stärksten Rückgang, so dass die Gebühren bei 891.000 US-Dollar blieben.
Monatliche Trends zeigen Widerstandsfähigkeit beim Schuldenabbau
Trotz des starken wöchentlichen Rückgangs zeichnen die 30-Tage-Zahlen ein anderes Bild: Die Gebühren von MorphoBlue stiegen im letzten Monat um 23 %, die von MapleFinance um 49 %, die von UniswapV3 um 27 % und die von Curve um 71 %. Analysten führen den wöchentlichen Rückgang auf eine durch Ausverkäufe Anfang Juni ausgelöste Hebelwirkung zurück und nicht auf einen fundamentalen Zusammenbruch der On-Chain-Kreditmärkte.
Expertenperspektive zu den Gebührenschwankungen
Himanshu Sahay, Mitbegründer von ArchNetwork – einer On-Chain-Kreditplattform mit festem Zinssatz – erklärte, dass „Crash-Wochen überhöhte Gebühren generieren, da die Hebelwirkung nachlässt und die Kreditzinsen steigen“, und betonte, dass der jüngste Gebührenrückgang eher vorübergehenden Marktstress als eine dauerhafte Veränderung für Investoren im Krypto-Ökosystem widerspiegelt.
