Ein XRP-Inhaber meldete einen Verlust von 14.646 XRP – etwa 16.800 US-Dollar –, nachdem er eine betrügerische Zahlungsanforderung im XRP-Ledger (XRPL) genehmigt hatte, die eine Verifizierungsaufforderung nachahmte.
Betrugsmechanismen
Die Täuschung beruhte auf dem Versprechen von „10 % monatlichen Belohnungen“ und einem Memo mit der Aufschrift „Sichere XRPL-Verifizierungsnachricht“, was der Transaktion den Anschein von Authentizität verlieh. Die böswillige Anfrage übermittelte die Transaktion hash84AFDEB4…FBA5FD und leitete die Gelder an die Adresse rNVdQM2A…wwbmH3 weiter, die nun von XRPL-Explorern als betrügerisch gekennzeichnet wurde. Anleger, die die vorausgefüllte Anfrage eingegeben haben, haben unabsichtlich die gesamten 14.646 XRP auf das Konto des Angreifers überwiesen.
Legitime Nutzung von XRPL-Zahlungsanfragen
Zahlungsanfragen bleiben eine Standardfunktion der XRPL, die von Wallets wie Xaman unterstützt wird und es Benutzern ermöglicht, vorab ausgefüllte Rechnungen über Links oder QR-Codes zu erhalten. Eine typische Anfrage umfasst eine Zieladresse, den genauen Betrag und optional eine Notiz, die es den Empfängern ermöglicht, die Details zu überprüfen, bevor sie die Transaktion bestätigen. Die Funktionalität wird häufig für Peer-to-Peer-Zahlungen, Rechnungsstellung und Krypto-Tipping im gesamten Blockchain-Ökosystem eingesetzt.
Vorsichtsmaßnahmen für Anleger
Krypto-Benutzer sollten jede Zahlungsanfrage prüfen und vor der Genehmigung die Zieladresse, den Betrag und die Notiz anhand vertrauenswürdiger Quellen bestätigen. Sich auf offizielle Wallet-Schnittstellen zu verlassen und verdächtige Angebote noch einmal zu überprüfen, kann Anleger vor ähnlichen Betrügereien schützen. Die Aufrechterhaltung der Wachsamkeit trägt dazu bei, sowohl die XRP-Bestände als auch das Vertrauen in den breiteren Kryptomarkt zu bewahren.
