Der Bitcoin-Mining-Schwierigkeitsgrad sank am Sonntag um 10,09 % und fiel von 138,96 Billionen auf 124,93 Billionen bei Block 953.568, so Galaxy Research. Die Anpassung markiert den zweitgrößten Rückgang im Jahr 2026 und einen Rückgang um 20 % gegenüber dem November-Höchstwert. Diese Änderung verringert den Rechenaufwand für Krypto-Miner, die auf der Blockchain arbeiten.
Anpassungsmechanismen und Hashrate-Verschiebung
Die letzte Epoche dauerte 15,6 Tage und war damit länger als das standardmäßige 14-Tage-Intervall, da ein spürbarer Teil der Hashrate offline ging. Die gesamte Netzwerk-Hashrate liegt nun bei 886 Exahashes pro Sekunde, ein Rückgang von 12 % für den Monat und ein Rückgang von 23 % gegenüber dem von Blockchain.com gemeldeten Höchstwert im Oktober. Die reduzierte Mining-Leistung bedeutet, dass das Protokoll den Schwierigkeitsgrad verringert hat, um die Blockproduktion stabil zu halten.
Auswirkungen auf den Markt und die Bergbauwirtschaft
Der Preis von Bitcoin ist seit Anfang Juni um etwa 15 % gesunken, was die Margen für Investoren und Bergleute gleichermaßen schmälert. Laut dem Krypto-Händler Merlijn Enkelaar können Bergleute mit der Schwierigkeitsreduzierung mit einer Steigerung der Einnahmen pro Maschine um etwa 9 % rechnen. Vergangene Schwierigkeitsrückgänge – wie der Rückgang um mehr als 11 % im Februar nach sturmbedingten Schließungen und der Rekordeinbruch im Juli 2021 nach Chinas Bergbauverbot – zeigen, wie sich Preisschwankungen und Hashratenschwankungen direkt auf den Kryptomarkt auswirken.
