Der Dollar erreicht ein 13-Monats-Hoch, da eine Zinserhöhung durch die Fed bevorsteht
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Der Dollar erreicht ein 13-Monats-Hoch, da eine Zinserhöhung durch die Fed bevorsteht

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Der US-Dollar dürfte seinen stärksten Monatsgewinn seit fast zwölf Monaten verzeichnen, da Händler zunehmend damit rechnen, dass die Federal Reserve die Zinsen noch vor Jahresende 2026 anheben wird.

Dollar-Index klettert auf 13-Monats-Hoch

Der Dollar-Index, der den Dollar gegenüber sechs Leitwährungen misst, stieg am Mittwoch auf 101,8 und markierte damit einen 13-Monats-Höchststand. Bis Donnerstag gab der Index leicht auf etwa 101,60 nach und lag damit immer noch deutlich über den jüngsten Werten. Anleger, die den Index beobachten, betrachten den Anstieg als Signal dafür, dass die Geldpolitik früher als erwartet straffer werden könnte.

Wichtige Währungen geraten unter Druck

Europas Euro rutschte unter die 1,14-Dollar-Marke und verzeichnete den niedrigsten Preis seit mehr als einem Jahr. Das britische Pfund fiel auf 1,314 US-Dollar, den schwächsten Wert seit November, bevor es am Donnerstag einen leichten Aufschwung erlebte. Der japanische Yen pendelte bei etwa 161,79 pro Dollar und näherte sich damit einem Vier-Jahrzehnt-Tief, das die Aufmerksamkeit der Währungsbehörden auf sich gezogen hat.

Potenzielle Yen-Intervention und Marktstimmung

Währungsstratege Hirofumi Suzuki von SMBC in Tokio warnte davor, dass angehäufte Short-Positionen im Yen eine ausgeprägte Marktreaktion auslösen könnten, wenn die Bank of Japan eingreift. Er betonte, dass jede Intervention wahrscheinlich zu einer starken, kurzfristigen Bewegung des Yen-Preises führen würde. Unterdessen behalten Krypto-Investoren die Fiat-Schwankungen genau im Auge, da die Stärke des Dollars oft die Dynamik des Krypto-Marktes beeinflusst.