Der frühere CTO von Ripple Labs, David Schwartz, spielte am 29. Juni Bedenken hinsichtlich Front-Running und Sandwich-Angriffen auf das XRP-Ledger (XRPL) herunter, nachdem der
Technische Bewertung der Bedrohung
Schwartz erklärte, dass ein betrügerischer Validator eine ausstehende Transaktion in der Vorvalidierungswarteschlange abfangen und seine eigene Transaktion einschleusen könnte, bevor das Hauptbuch geschlossen wird, ein Szenario, das theoretisch XRP-Zahlungen verzerren könnte. Er betonte, dass der Angriffsvektor zwar auf der Blockchain existiert, reale Beweise für eine erfolgreiche Ausnutzung des XRPL-Netzwerks jedoch rar bleiben und die meisten Anleger davon nicht betroffen sind.
Vorgeschlagene reservierungsbasierte Verteidigung
Um dem theoretischen Risiko entgegenzuwirken, führte Schwartz ein Reservierungsschema ein, das sich auf ein neues Ledger-Objekt namens ReservedTxns konzentriert, das die Ausführungsreihenfolge einer Transaktion sperrt, bis sie abgeschlossen ist. Dieser Mechanismus würde garantieren, dass eine später offengelegte Transaktion nicht vor der reservierten Transaktion erfolgen kann, wodurch die Front-Running-Möglichkeit für Benutzer, die den Schutz übernehmen, effektiv neutralisiert wird.
Auswirkungen auf Gemeinschaft und Markt
Obwohl der Vorschlag dem XRP-Markt eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzufügt, stellte Schwartz fest, dass die sofortige Einführung optional und für aktuelle XRPL-Teilnehmer nicht obligatorisch ist. Anleger, die das Krypto-Ökosystem überwachen, können damit rechnen, dass der XRP-Preis stabil bleibt, da das Netzwerk weiterhin Sicherheitsbedenken berücksichtigt, ohne die bestehenden Handelsströme zu stören.
