Rodney Burton, der in Miami ansässige Förderer der Kryptowährungsplattform HyperFund, bekannte sich vor einem Bundesgericht in Baltimore der Verschwörung zum Betrieb eines nicht lizenzierten Geldtransferunternehmens schuldig, das mit einem 1,8-Milliarden-Dollar-Betrugsprogramm in Verbindung steht. Die Staatsanwälte betonten, dass Burton persönlich mehr als 7,8 Millionen US-Dollar aus der Operation eingesteckt habe. Die Anhörung zur Urteilsverkündung ist für den 23. Juli angesetzt, wo ihm eine Freiheitsstrafe von maximal fünf Jahren droht.
Anklagen und Verurteilung
Burton gab zu, zwischen Juni 2020 und Januar 2022 HyperFund als legitimes Krypto-Investitionsinstrument zu vermarkten und gleichzeitig illegale Geldtransferdienste anzubieten. Er nutzte die Unterstützung von Prominenten, um sein Profil zu stärken und Investoren weltweit anzulocken. Das Gericht wird seine Strafe später in diesem Monat festlegen, die Höchststrafe beträgt jedoch weiterhin fünf Jahre.
Schemamechanik
HyperFund versprach tägliche Renditen von 0,5 % bis 1 % auf „Mitgliedschaften“ und behauptete, dass die Auszahlungen aus großen Krypto-Mining-Operationen stammten, die nie existierten. Im Jahr 2021 begann die Plattform damit, Abhebungen einzufrieren, wodurch die Gelder der Anleger effektiv gefangen wurden. Das betrügerische Modell stützte sich auf ein falsches Blockchain-Narrativ, um Teilnehmer auf den Kryptomarkt zu locken.
Investoren-Fallout
Globale Investoren wurden von HyperFund wegen seiner Behauptungen über schnelle Gewinne und der Illusion eines sicheren Blockchain-Ökosystems angezogen. Als die Abhebungen ins Stocken gerieten, erlitten viele Opfer erhebliche finanzielle Verluste und eine erhöhte Skepsis gegenüber ähnlichen Kryptosystemen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden regulatorischen Herausforderungen auf dem Kryptomarkt und die Notwendigkeit eines sorgfältigen Anlegerschutzes.
