Bitcoin (BTC) erlebte am 15. Juni eine bemerkenswerte Reaktion, als der On-Chain-Analyst AliMartinez auf X warnte, dass der nächste Bullenmarkt der Kryptowährung möglicherweise nicht unmittelbar bevorstehe.
CVDD-Beobachtung des Analysten
Martinez wies darauf hin, dass der vorherige Markttiefpunkt damit zusammenhing, dass der Bitcoin-Preis den Schwellenwert der Cumulative Value Days Destroyed (CVDD) erreichte. Er berichtete, dass das CVDD-Niveau Mitte Juni 2026 bei rund 48.000 US-Dollar liegt, was auf einen möglichen Ausverkauf hindeutet, der BTC um etwa 28 % nach unten ziehen könnte, bevor eine neue Aufwärtsphase beginnt.
Preiszonen und Liquiditätsrisiken
Der Analyst verwies auch auf einen Artikel vom April Er warnte davor, dass ein Durchbruch unter 63.111 US-Dollar dazu führen würde, dass Bitcoin seinen UTXO Realized Price Distribution (URPD)-Bereich verliert, ein Liquiditätsvakuum entsteht und die Tür zu einem tieferen Rückgang öffnet.
Jahrzehnttrendlinie und Anlegerstimmung
Laut Martinez markiert der Preiskorridor zwischen 56.000 und 60.000 US-Dollar die Trendlinie des Jahrzehnts, an der sich „intelligentes Geld“ normalerweise ansammelt, was den jüngsten Aufschwung von der Obergrenze erklären könnte. Anleger, die Blockchain-Kennzahlen überwachen, sollten diese Zonen im Auge behalten, da sie die zukünftige Marktdynamik für das führende Krypto-Asset beeinflussen könnten.
