Aurum Foundation wurde in die Warnliste der belgischen Finanzdienstleistungs- und Marktaufsichtsbehörde (FSMA) aufgenommen, nachdem die Regulierungsbehörde festgestellt hatte, dass die Plattform in Belgien ohne die gemäß dem EU-Rahmenwerk für Märkte für Krypto-Assets (MiCA) erforderliche Genehmigung betrieben wird.
Regulatorische Maßnahmen der FSMA
In der neuesten Mitteilung der FSMA werden sechs Krypto-Asset-Dienstleister – Aurum Foundation, Bank Bit, Bithf Pro, Dxago, Global Dynamic Trade und ZeriaFunding – als nicht autorisierte Betreiber identifiziert. Die Regulierungsbehörde stuft diese Unternehmen als betrügerische CASPs ein, da sie in Belgien Kryptodienste ohne MiCA-Genehmigung anbieten. Dieser Durchsetzungsschritt folgt auf die EU-Lizenzierungsfrist vom 1. Juli und markiert das Ende der MiCA-Übergangsfrist.
Auswirkungen auf Kryptodienste in Belgien
Nach Ablauf der Übergangsbestimmungen dürfen nur noch im offiziellen Register eingetragene CASPs regulierte Kryptodienste wie Verwahrung, Handelsplattformen, Krypto-zu-Fiat- und Krypto-zu-Krypto-Börsen, Auftragsausführung, Transferdienste, Anlageberatung und Portfoliomanagement anbieten. Die Beschränkung zielt darauf ab, Anleger zu schützen und den Kryptomarkt zu stabilisieren, indem sichergestellt wird, dass alle Blockchain-basierten Dienste den EU-Compliance-Standards entsprechen. Nicht autorisierte Plattformen riskieren Strafen und können gezwungen werden, ihren Betrieb einzustellen.
Anleitung für Anleger
Die FSMA fordert Krypto-Investoren dringend auf, nicht auf Angebote der sechs genannten Plattformen zu reagieren und den Registrierungsstatus eines Dienstleisters zu überprüfen, bevor sie eine Transaktion tätigen. Die Überprüfung des offiziellen CASP-Registers trägt zum Schutz vor Betrug bei und verringert das Risiko von Preisschwankungen aufgrund unregulierter Aktivitäten. Durch die Einhaltung der neuen MiCA-Regeln können Anleger an einem transparenteren und sichereren Blockchain-Markt teilnehmen.
