Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat vom Government Accountability Office (GAO) am 8. Juni 2024 eine formelle Mitteilung erhalten, in der sie aufgefordert wird, anhaltende Mängel bei der Blockchain-Aufsicht zu beheben.
Ergebnisse und Empfehlungen des GAO
Das GAO betonte, dass die Reaktion der FDIC auf frühere Leitlinien zur Blockchain-Aufsicht trotz einer umfassenden Bewertung vom Juli 2023, bei der systemische Lücken festgestellt wurden, immer noch unvollständig ist. Diese Einschätzung warnte vor einer fragmentierten Koordinierung zwischen FDIC, Federal Reserve, OCC, SEC, CFTC, NCUA und CFPB und drängte auf die Schaffung eines einheitlichen institutionellen Rahmens.
Lücken bei der regulatorischen Koordinierung
Nach Angaben des GAO arbeiten Bundesbehörden weiterhin in Silos, sodass Anleger und der breitere Kryptomarkt nicht verwalteten Blockchain-Risiken ausgesetzt sind. Die Aufsichtsbehörde betonte, dass Ad-hoc-Maßnahmen keinen Ersatz für einen strukturierten kollaborativen Ansatz darstellen können, insbesondere da die neue Stablecoin-Gesetzgebung die Zuständigkeiten der FDIC für digitale Währungen erweitert.
Auswirkungen auf die Stablecoin-Aufsicht
Jüngste Bankenpleiten haben die Überwachung der Art und Weise, wie Aufsichtsbehörden kryptobezogene Risiken überwachen, intensiviert, was zu Forderungen nach einer engeren Abstimmung zwischen den Aufsichtsbehörden geführt hat. Die Stärkung des Blockchain-Risikomanagements der FDIC wird als wesentlich für die Wahrung der Marktstabilität und den Schutz von Anlegern vor neuen Bedrohungen durch digitale Vermögenswerte angesehen.
