Die europäischen Gaspreise erreichten nach dem Frieden zwischen den USA und dem Iran ihr Zweimonatstief
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Die europäischen Gaspreise erreichten nach dem Frieden zwischen den USA und dem Iran ihr Zweimonatstief

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Der niederländische TTF-Frontmonatskontrakt fiel am Donnerstag auf 40,04 € pro Megawattstunde und verlängerte damit seine sechstägige Rückwärtsserie auf ein Niveau, das zuletzt Ende April beobachtet wurde.

Europäische Gaspreise nahe Zweimonatstiefstständen

Auf dem gesamten Kontinent rutschte der britische Gas-Benchmark unter die 100-Pence-Marke und schloss bei 96,45 Pence pro Therm. Sowohl der TTF- als auch der UK-Index bewegen sich nun um ihren tiefsten Stand seit etwa 60 Tagen, was auf eine breitere Abschwächung der im Markt verankerten Kriegsrisikoprämie zurückzuführen ist.

Geopolitischer Wandel reduziert Energierisikoprämie

Der Preisrückgang folgt auf die Unterzeichnung eines vorläufigen Friedensabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, an dem beide Präsidenten aus der Ferne teilnehmen. Der pakistanische Premierminister half bei der Vermittlung des Abkommens und sorgte dafür, dass Iran die Straße von Hormus sofort wieder öffnete und die USA zusagten, ihre Seeblockade iranischer Häfen aufzuheben.

Auswirkungen auf Investoren und kryptobezogene Energiekosten

Energieinvestoren bewerten ihr Engagement neu, da die Risikoprämie abnimmt, während Blockchain- und Krypto-Betreiber die niedrigeren Gaspreise im Auge behalten, um mögliche Senkungen der Stromkosten für den Bergbau zu erkennen. Die Entwicklung des Marktes deutet darauf hin, dass eine anhaltende diplomatische Stabilität die Energiekosten sowohl für traditionelle als auch für kryptofokussierte Teilnehmer günstig halten könnte.