Die Umfrage des Pew Research Center vom 8. Juni 2024 zeigt, dass 22 Prozent der Republikaner angaben, in Krypto-Assets wie Bitcoin und Ether zu investieren, zu handeln oder diese zu nutzen, während die Zahl für die Demokraten bei 17 Prozent liegt.
Politische Kluft bei der Einführung von Krypto
Die Umfrage, bei der Ende Januar 2024 8.512 Erwachsene in den USA befragt wurden, bietet eine klare Momentaufnahme davon, wie sich der Besitz digitaler Vermögenswerte mittlerweile entlang der Parteigrenzen aufteilt. Die Beteiligung der Republikaner an Kryptowährungen ist von 16 Prozent im Jahr 2021 auf 22 Prozent gestiegen, was einen bemerkenswerten Aufwärtstrend darstellt. Im Gegensatz dazu verzeichneten demokratische und unabhängige Befragte kein vergleichbares Wachstum, so dass ihre Eigentumsquoten niedriger waren als die ihrer republikanischen Kollegen.
Trumps Wandel vom Kritiker zum Krypto-Investor
Der frühere Präsident Donald Trump, der 2019 digitale Währungen als „unreguliert“ und möglicherweise mit illegalen Aktivitäten verbunden abtat, betrat 2022 die Blockchain-Arena mit einer NFT-Sammlung im Wert von 99 US-Dollar mit Porträts im Cartoon-Stil. Das Vorhaben, gefolgt von weiteren NFT-Veröffentlichungen und dem Start des Kryptoprojekts World Liberty Financial, gipfelte in der Einführung des $TRUMP-Tokens. Diese Entwicklung zeigt, wie politische Persönlichkeiten von lautstarken Skeptikern zu aktiven Teilnehmern am Kryptomarkt werden und so die Anlegerstimmung und die allgemeine Marktdynamik beeinflussen können.
