Wichtige Fakten Sechs Bundesbehörden müssen bis zum 18. Juli 2026 Regeln zur Umsetzung des GENIUS Act fertigstellen. Die Gruppe umfasst das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und die National Credit Union Administration (NCUA). Dazu gehören auch das Finanzministerium, das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) und das Office of Foreign Assets Control (OFAC). Die Frist endet genau ein Jahr nach der Verabschiedung des Gesetzes durch den Kongress. Jede Agentur arbeitet jetzt nach dem gleichen Takt. Alle wichtigen Kommentierungsfristen sind abgelaufen und das letzte Fenster, das FinCEN- und OFAC-Maßnahmen abdeckte, endete am 9. Juni 2026.
Das OCC schlug eine Mindestkapitaluntergrenze von 5 Millionen US-Dollar vor. Im März 2026 schlug das OCC Regeln gemäß 12 CFR Teil 15 zur Regelung von Zahlungs-Stablecoin-Emittenten vor. Der Rahmen ist die erste umfassende bundesstaatliche Umsetzungsvorschrift des GENIUS-Gesetzes. Es legt eine Mindestkapitaluntergrenze von 5 Millionen US-Dollar für neue Emittenten fest. Das OCC veröffentlichte die Mitteilung am 2. März 2026 im Bundesregister, wodurch ein 60-tägiges Kommentarfenster eröffnet wurde. Diese Kommentierungsfrist endete am 1. Mai 2026. Die NCUA veröffentlichte im Februar 2026 ihre eigenen Regelentwürfe, während die FDIC und das Finanzministerium im April 2026 Vorschläge veröffentlichten.
Die Mindestreservevorschriften erfordern sofortige Liquidität für Emittenten. Der OCC-Vorschlag legt auch Mindestreservestandards für Emittenten fest. Sie müssen mindestens 10 % der Währungsreserven als sofort verfügbare Liquidität halten. Zu den zulässigen Formen gehören Sichteinlagen oder bei einer Federal Reserve Bank gehaltene Gelder. Für größere Emittenten kommt eine zusätzliche Anforderung hinzu. Diejenigen mit einer Stablecoin-Ausgabe von mindestens 25 Milliarden US-Dollar müssen über einen Mindestbetrag an versicherten Einlagenreserven verfügen. Diese Untergrenze liegt bei 0,5 % des Reservevermögens, bis zu einer Obergrenze von 500 Millionen US-Dollar.
Das GENIUS-Gesetz wurde mit breiter überparteilicher Unterstützung verabschiedet. Der Kongress verabschiedete das GENIUS-Gesetz mit 68 zu 30 Stimmen im Senat und 308 zu 122 Stimmen im Repräsentantenhaus. Im Senat schlossen sich 18 Demokraten 50 Republikanern an. Im Repräsentantenhaus schlossen sich 102 Demokraten 206 Republikanern an. Das Gesetz wurde am 18. Juli 2025 unterzeichnet. Es gilt als das bisher bedeutendste US-Gesetz, das digitale Vermögenswerte betrifft. Es klassifiziert konforme Stablecoins weder als Wertpapiere noch als Waren, was sie außerhalb der primären Zuständigkeit der Securities and Exchange Commission (SEC) hält.
Der Stablecoin-Markt befindet sich in der Nähe von Rekordniveaus. Tether (USDT), der größte Stablecoin, wurde am 17. Juni 2026 bei 1,00 US-Dollar gehandelt, mit einer Marktkapitalisierung von 186,5 Milliarden US-Dollar (CoinPaprika, 17. Juni 2026). Der breitere Stablecoin-Markt beläuft sich auf etwa 320 Milliarden US-Dollar. Diese Größenordnung sorgt dafür, dass die Regelsetzung in der gesamten Branche genau beobachtet wird. Die endgültigen Standards werden Kapital- und Reserveregeln für die Unternehmen festlegen, die hinter diesen Token stehen.
Das Compliance-Fenster öffnet sich nach Ablauf der Juli-Frist. Das GENIUS-Gesetz tritt am 18. Januar 2027 oder 120 Tage nach Erlass der endgültigen Regeln in Kraft, je nachdem, was zuerst eintritt. Ab dem Abschlussdatum steht den Emittenten dann ein Compliance-Fenster von etwa 120 Tagen bevor. Der Zeitplan gibt dem Markt einen festen Zeitplan vor, um die neuen Bundesstandards zu erfüllen, bevor das Gesetz seine volle Wirkung entfaltet.
Primärquelle: Quelle ↗ Im März 2026 schlug das OCC Regeln gemäß 12 CFR Part 15 zur Regelung von Zahlungs-Stablecoin-Emittenten vor. Der Rahmen ist die erste umfassende bundesstaatliche Umsetzungsvorschrift des GENIUS-Gesetzes. Es legt eine Mindestkapitaluntergrenze von 5 Millionen US-Dollar für neue Emittenten fest. Das OCC veröffentlichte die Mitteilung am 2. März 2026 im Bundesregister, wodurch ein 60-tägiges Kommentarfenster eröffnet wurde. Diese Kommentierungsfrist endete am 1. Mai 2026. Die NCUA veröffentlichte im Februar 2026 ihre eigenen Regelentwürfe, während die FDIC und das Finanzministerium im April 2026 Vorschläge veröffentlichten.
Die Mindestreservevorschriften erfordern sofortige Liquidität für Emittenten. Der OCC-Vorschlag legt auch Mindestreservestandards für Emittenten fest. Sie müssen mindestens 10 % der Währungsreserven als sofort verfügbare Liquidität halten. Zu den zulässigen Formen gehören Sichteinlagen oder bei einer Federal Reserve Bank gehaltene Gelder. Für größere Emittenten kommt eine zusätzliche Anforderung hinzu. Diejenigen mit einer Stablecoin-Ausgabe von mindestens 25 Milliarden US-Dollar müssen über einen Mindestbetrag an versicherten Einlagenreserven verfügen. Diese Untergrenze liegt bei 0,5 % des Reservevermögens, bis zu einer Obergrenze von 500 Millionen US-Dollar.
Das GENIUS-Gesetz wurde mit breiter überparteilicher Unterstützung verabschiedet. Der Kongress verabschiedete das GENIUS-Gesetz mit 68 zu 30 Stimmen im Senat und 308 zu 122 Stimmen im Repräsentantenhaus. Im Senat schlossen sich 18 Demokraten 50 Republikanern an. Im Repräsentantenhaus schlossen sich 102 Demokraten 206 Republikanern an. Das Gesetz wurde am 18. Juli 2025 unterzeichnet. Es gilt als das bisher bedeutendste US-Gesetz überhaupt
