ElSalvador erhöhte seine strategische Bitcoin-Reserve auf 7.687 BTC, ein Bestand, der jetzt über 510 Millionen US-Dollar wert ist, als Teil der anhaltenden Politik von Präsident Nayib Bukele, „jeden Tag bei Kursrückgängen zu kaufen“.
Tägliche Strategie zur Mittelung der Dollarkosten
Die Regierung hat einen disziplinierten Ansatz verfolgt, der der Mittelung der Dollarkosten auf Staatsebene ähnelt, indem sie unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen jeden Tag etwa einen Bitcoin erworben hat. Zwischen Januar und April fügten die Beamten mehr als 1.600 BTC hinzu, obwohl der Preis der Kryptowährung um die 66.000 US-Dollar schwankte. Diese inkrementelle Methode hat es dem Land ermöglicht, sein Krypto-Portfolio zu erweitern, ohne zu versuchen, Marktschwankungen zu timen.
IWF-Verhandlungen und politische Spannungen
Im Rahmen eines Finanzierungspakts in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar hat der Internationale Währungsfonds den öffentlichen Sektor von El Salvador aufgefordert, weitere Bitcoin-Käufe auszusetzen, da er die Vereinbarkeit der Käufe mit den Bedingungen der Vereinbarung in Frage stellt. Trotz des Drucks des IWF kauft das Land weiterhin Bitcoin und festigt damit seine Position unter den weltweit größten staatlichen Krypto-Inhabern. Investoren beobachten den Konflikt aufmerksam, da er die breitere Debatte über die Einführung von Blockchain und die Finanzpolitik in Schwellenländern beleuchtet.
