Der neue Redirect-Rate-Vorschlag von Ethereum, der von Kleros-Gründer ClémentLesaege unterstützt wird, zielt darauf ab, einen Teil der Validator-Einsatzprämien für die gemeinsame Finanzierung der Infrastruktur bereitzustellen.
Wie das Angebot funktioniert
Validatoren würden für die Aktivierung des Umleitungsmechanismus stimmen; Wenn eine Mehrheit zustimmt, leitet das Protokoll automatisch bis zu 10 % der Einsatzeinnahmen jedes Validators an bestimmte Entwicklungsfonds weiter. Die Zuteilungsprozentsätze und Empfängerorganisationen können von den Validatoren jederzeit geändert werden, wodurch das System halbfreiwillig, aber nach der Implementierung verbindlich wird.
Auswirkungen für Investoren und den Kryptomarkt
Durch die Kanalisierung der Einnahmen aus der Beteiligung an gemeinsamen Projekten zielt der Vorschlag darauf ab, das „Trittbrettfahrer“-Dilemma zu entschärfen, das koordinierte Investitionen in Blockchain-Upgrades behindert. Anleger betrachten den Mechanismus möglicherweise als eine Möglichkeit, eine nachhaltige Finanzierung sicherzustellen, den Preis von Ethereum möglicherweise zu stabilisieren und seine Marktposition zu stärken.
Reaktionen der Community und der Stakeholder
Lesaege argumentiert, dass die Maßnahme traditionelle Wirtschaftsinstrumente wie Besteuerung widerspiegelt, Wohlfahrtsverluste verringert und Wachstum fördert. Kritiker warnen davor, dass obligatorische Abzüge die Rentabilität von Validatoren beeinträchtigen könnten, während Befürworter behaupten, dass eine kollektive Finanzierung für die langfristige Widerstandsfähigkeit des Ökosystems unerlässlich sei.
