Ethereum-Validatoren können Projekte mit 10 % der Belohnungen finanzieren
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Ethereum-Validatoren können Projekte mit 10 % der Belohnungen finanzieren

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Ethereum (ETH) hat einen neuen Governance-Vorschlag mit dem Titel „Validator Redirected Revenue“ vorgestellt, der darauf abzielt, von den Validatoren zu verlangen, einen Teil ihrer Einsatzprämien für die Finanzierung des Ökosystems bereitzustellen.

Wie der Mechanismus aufgebaut ist

Das System würde es den Netzwerkteilnehmern ermöglichen, freiwillig einen Weiterleitungsprozentsatz zu signalisieren, der zwischen 0 % und 10 % ihres Einkommens liegt. Wenn eine große Mehrheit der Prüfer einen Zinssatz ungleich Null unterstützt, wird der gewählte Anteil für jeden Prüfer in der Blockchain obligatorisch.

Lösung des Trittbrettfahrerproblems

Das aktuelle „Trittbrettfahrer“-Dilemma von Ethereum entsteht, wenn zahlreiche Projekte auf gemeinsame Sicherheit, Tools und Forschung zurückgreifen, ohne einen finanziellen Beitrag zu leisten. Durch die Verlagerung eines Teils der Kosten auf Validatoren – die ETH-Belohnungen für die Sicherung des Netzwerks erhalten – soll mit dem Vorschlag die Finanzierungslücke geschlossen werden.

Auswirkungen für Anleger und den Markt

Sollte die Umleitung obligatorisch werden, würden die Einnahmequellen der Validatoren zurückgehen, was sich möglicherweise auf die Einsatzerträge und die Kalkulation der Anleger auswirken würde. Eine robustere Finanzierungspipeline könnte gemeinnützige Initiativen stärken und so die allgemeine Gesundheit des Krypto-Ökosystems verbessern.