EU geht hart gegen Privacy Coins vor und verschont Bitcoin-Transfers
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EU geht hart gegen Privacy Coins vor und verschont Bitcoin-Transfers

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Die Europäische Union hat die Verordnung zur Bekämpfung der Geldwäsche (EU) 2024/1624 verabschiedet, die regulierten Kryptofirmen die Unterstützung von Privacy-Coin-Diensten verbietet und gleichzeitig direkte Bitcoin-Überweisungen zwischen privaten Wallets ermöglicht, um obligatorische Identifikationsprüfungen zu umgehen.

Regulierungsübersicht

Die Verordnung (EU) 2024/1624 wird am 10. Juli 2027 in Kraft treten und strengere Kundenverifizierungspflichten für Anbieter von Krypto-Asset-Diensten im gesamten Block auferlegen. Mit der Regelung wird außerdem eine europaweite Höchstgrenze von 10.000 Euro für Barzahlungen, etwa 11.500 US-Dollar, eingeführt, die auf Sektoren abzielt, die als anfällig für Geldwäschebedrohungen gelten. Durch die Verschärfung der Compliance hofft die EU, illegale Aktivitäten einzudämmen, ohne legitime Blockchain-Innovationen zu behindern.

Pflichten für Krypto-Asset-Dienstleister

Nach dem neuen Rahmenwerk müssen Börsen, Depotbanken und andere lizenzierte Kryptounternehmen vollständige Due-Diligence-Prüfungen für gelegentliche Transaktionen durchführen, die 1.000 € (ca. 1.150 $) oder mehr betragen. Bei kleineren Geschäften müssen Anbieter weiterhin Kunden identifizieren, können jedoch im Vergleich zu größeren, laufenden Beziehungen eine geringere Verifizierungsstufe anwenden. Die Verordnung verbietet ausdrücklich anonyme Krypto-Konten und alle Dienste, die die Anonymität von Transaktionen erhöhen und auf datenschutzfreundliche Kryptowährungen abzielen.

Auswirkungen auf Markt und Investoren

Investoren werden wahrscheinlich höhere Compliance-Kosten für Unternehmen erleben, die zuvor den Handel mit Privacy-Coins angeboten haben, was möglicherweise zu einer Einengung des Marktes für diese Vermögenswerte führt. Während die Peer-to-Peer-Transfers von Bitcoin unangetastet bleiben, könnte das Verbot anonymisierter Dienste Kapital in transparentere Blockchain-Projekte lenken. Analysten gehen davon aus, dass die Regel die Anlegerstrategien prägen und zu einer Verlagerung hin zu Vermögenswerten führen wird, die mit der strengeren Geldwäschebekämpfungspolitik der EU in Einklang stehen.