Europa drängt den digitalen Euro zum Rivalen Visa und Mastercard
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Europa drängt den digitalen Euro zum Rivalen Visa und Mastercard

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Die Europäische Zentralbank (EZB) gab bekannt, dass der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments am Dienstag einem Gesetzesentwurf für den digitalen Euro zugestimmt hat, was einen entscheidenden Schritt zur Einführung einer souveränen digitalen Währung darstellt.

Gesetzgebungsdynamik

Die Abstimmung des Ausschusses folgt auf drei Jahre intensiver Verhandlungen zwischen der EZB und einer breiten Koalition von EU-Finanzbehörden. Der Gesetzgeber hat den Weg für einen formellen Rechtsrahmen frei gemacht, der den digitalen Euro regeln wird, obwohl die endgültige Billigung durch alle EU-Mitgliedstaaten und das gesamte Europäische Parlament noch aussteht.

Strategische Begründung

Beamte der EZB betonten, dass etwa zwei Drittel der Kartenzahlungen in der Eurozone derzeit über außereuropäische Netzwerke abgewickelt werden, vor allem über Visa und Mastercard. Durch die Einführung eines Blockchain-basierten digitalen Euro möchte die EZB die Abhängigkeit von externer Zahlungsinfrastruktur verringern und den Markt für selbst entwickelte Kryptolösungen erweitern.

Betriebsplan

Der digitale Euro wird als Ergänzung zu Bargeld und traditionellem Bankwesen fungieren, nicht als Ersatz. Die Bürger werden die Währung in speziellen virtuellen Geldbörsen speichern, die von Banken oder öffentlichen Einrichtungen wie Postdiensten angeboten werden, sie durch Überweisungen von Standardkonten oder Bareinzahlungen finanzieren und sie für Einkäufe im Geschäft oder online verwenden. Investoren beobachten die Einführung genau und gehen davon aus, dass der neue Vermögenswert die europäische Kryptomarktlandschaft neu gestalten wird.