Die American Gaming Association hat zusammen mit der Indian Gaming Association und der Association of Gaming Equipment Manufacturers die Senatsmitglieder offiziell aufgefordert, Sportvorhersagemärkte von der bevorstehenden Kryptowährungsgesetzgebung auszuschließen.
Brief an den Senat
In ihrer Korrespondenz argumentieren die drei Gruppen, dass Prognosemarktbetreiber den größten Anstieg der Glücksspielaktivitäten in der Geschichte der USA ohne Zustimmung der Wähler oder gesetzgeberische Sanktionen vorangetrieben haben. Sie behaupten, dass „Sportveranstaltungsverträge“ landesweite Wetten ermöglichen, während sie als staatlich regulierte Finanzprodukte dargestellt werden. Der Brief warnt davor, dass diese Praxis sowohl staatliche als auch Stammes-Glücksspielvorschriften umgeht.
Regulatorische Bedenken
Nach Angaben der Verbände vermarkten die Plattformen ihre Dienste als Derivate und können so bestehende Aufsichtsmechanismen umgehen. Durch die Kennzeichnung von Wetten als Blockchain-basierte Finanzinstrumente untergraben die Betreiber den im aktuellen Glücksspielrahmen verankerten Verbraucherschutz. Der Antrag weist auf eine vermeintliche Lücke hin, die Krypto-Investoren einem erhöhten rechtlichen Risiko aussetzen könnte.
Implikationen für Investoren
Sollte der Senat dem Antrag nachkommen, könnte der Kryptomarkt einer strengeren Prüfung von Vorhersagemarktanwendungen ausgesetzt sein, was sich möglicherweise auf die Preisdynamik für Vermögenswerte wie Bitcoin und Ethereum auswirken könnte. Investoren in Blockchain-gesteuerte Glücksspielprojekte könnten mit neuen Compliance-Kosten und einer geringeren Liquidität konfrontiert werden. Der Schritt unterstreicht die wachsende Spannung zwischen traditionellen Glücksspielinteressen und neuen kryptobasierten Diensten.
