Chet Shah, CEO von Wirex, begrüßte die Finalisierung der Krypto-Asset-Regeln durch die Financial Conduct Authority und die Entscheidung der Bank of England, die Anforderungen an die Stable-Coin-Reserve zu senken, was einen entscheidenden regulatorischen Wandel für den britischen Markt darstellt.
Regulatorische Meilensteine
Die FCA veröffentlichte im März 2024 ihr umfassendes Krypto-Rahmenwerk mit detaillierten Angaben zu Kapitalschwellen, Zulassungsstandards, Offenlegungspflichten und einem Verhaltensregime für Unternehmen, die unter ihrer Lizenz tätig sind. Parallel dazu kündigte die Bank of England die Aufhebung der zuvor vorgeschlagenen Obergrenzen für an Fiat gebundene Stablecoins an und senkte den obligatorischen Mindestreservesatz für Emittenten von 40 % auf 30 %.
Branchenkontext
Premierminister Rishi Sunak erklärte erstmals im März 2022 die Absicht des Vereinigten Königreichs, ein globaler Krypto-Asset-Hub zu werden, doch bis zu diesen jüngsten Maßnahmen schienen die Fortschritte langsam zu sein. Frühere Vorschläge, die im November 2022 veröffentlicht wurden, hatten Kritik hervorgerufen, weil sie zu restriktiv waren, was zu Widerstand in der Branche führte, der den heutigen ausgewogeneren Ansatz prägte.
Marktauswirkungen
Investoren betrachten die Klarheit der Regulierung als Katalysator für eine stärkere institutionelle Akzeptanz, während die gesenkte Mindestreservepflicht die Liquidität für an das Pfund gebundene Stablecoins erhöhen könnte. Die kombinierten Maßnahmen signalisieren die Absicht Großbritanniens, ein wettbewerbsfähiges Blockchain-Ökosystem aufzubauen, anstatt ein Randakteur zu bleiben.
