Der Gouverneur von Illinois, JBPritzker, unterzeichnete am Dienstag einen Staatshaushalt in Höhe von 55,9 Milliarden US-Dollar, der eine „Privilegsteuer“ von 0,2 % auf Kryptotransaktionen einführt, was die erste landesweite Abgabe dieser Art in den USA darstellt.
Gesetzliche Details
Der Gesetzentwurf 3019 des Senats, insbesondere Artikel 3, sieht eine Steuer von 0,2 % auf jede Transaktion mit digitalen Vermögenswerten vor, die auf in Illinois registrierten Plattformen durchgeführt wird. Die Bestimmung behandelt alle Blockchain-basierten Geschäfte gleich, unabhängig von Gewinn, Gewinn oder Anlegereinkommen, und verpflichtet Broker für digitale Vermögenswerte, detaillierte Berichte bei den staatlichen Behörden einzureichen. Die Maßnahme ist Teil des Haushaltsplans 2027, der sich auf insgesamt 55,9 Milliarden US-Dollar beläuft.
Reaktion der Branche
Der Crypto Council for Innovation (CCI) schickte einen Brief an Gouverneur Pritzker, in dem er zu einem Veto gegen die neue Steuer drängte und warnte, dass diese zu Unrecht auf Einwohner von Illinois abzielen würde, die lediglich digitale Vermögenswerte nutzen. CCI argumentierte, dass die Steuer Blockchain-Innovatoren und Krypto-Investoren aus dem Staat verdrängen und das lokale Technologiewachstum schwächen könnte. Das Steuerberatungsunternehmen BDO USA fügte hinzu, dass auch Unternehmen außerhalb des US-Bundesstaates mit erheblicher Nutzeraktivität in Illinois die finanzielle Belastung zu spüren bekommen könnten.
Potenzielle Marktauswirkungen
Investoren könnten ihr Engagement in Kryptoprojekten mit Sitz in Illinois neu bewerten, da die zusätzlichen Kosten die Gewinnmargen bei Geschäften mit Bitcoin, Ethereum oder anderen Token schmälern. Die einzigartige Steuerstruktur könnte abschrecken
