Indianerstämme fordern Kalshi und Polymarket auf, ihr Land zu verlassen
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Indianerstämme fordern Kalshi und Polymarket auf, ihr Land zu verlassen

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Kalshi steht vor einer rechtlichen Herausforderung, nachdem eine Koalition aus 30 staatlich anerkannten indianischen Stämmen und 11 Stammesaufsichtsbehörden Amicus-Schriftsätze eingereicht hat, um die Prognosemarktaktivitäten der Plattform auf Stammesgebieten zu blockieren.

Rechtliche Unterlagen und Stammesposition

Am 11. Juni 2024 reichten die Stammes-Amici einen Amicus-Schriftsatz ein, in dem sie ein Bundesgericht aufforderten, Kalshis Antrag auf eine einstweilige Verfügung abzulehnen. Eine zweite Einreichung am 15. Juni unterstützte New Yorks Widerstand gegen einen parallelen CFTC-Antrag, der die gleiche Erleichterung forderte. In beiden Schriftsätzen wird argumentiert, dass die Maßnahmen von Kalshi und der CFTC die etablierte Kongresspolitik und den Präzedenzfall des Obersten Gerichtshofs zunichte machen würden.

Argumente über Gaming-Kompaktgeräte

Die Stammeskoalition behauptet, dass die Zulassung privater Prognosemärkte auf indischem Territorium dazu führen würde, dass staatliche und Stammes-Glücksspielverträge außer Acht gelassen würden und so den souveränen Regierungen Einnahmen entzogen würden. Darüber hinaus wird behauptet, dass eine solche Deregulierung die Selbstbestimmung der Stämme untergraben würde, da Sportwettenverträge von Marktbetreibern und nicht von lokalen Behörden geregelt werden könnten. Die Schriftsätze beziehen sich insbesondere auf Plattformen wie Kalshi, Polymarket und das von der CFTC zugelassene Novig.

Mögliche Auswirkungen auf Krypto-Investoren

Wenn die einstweilige Verfügung abgelehnt wird, könnten Kryptowährungsinvestoren einer verstärkten behördlichen Kontrolle auf Blockchain-basierten Prognosemärkten ausgesetzt sein. Umgekehrt kann eine Entscheidung zugunsten der Stämme die Fähigkeit souveräner Nationen stärken, ihre eigenen Regeln festzulegen und so möglicherweise zukünftige Marktstrukturen zu gestalten. Das Ergebnis wird wahrscheinlich Einfluss darauf haben, wie Krypto- und andere Plattformen für digitale Vermögenswerte an der Schnittstelle zwischen Glücksspielrecht und Stammesrecht navigieren