Das indische Außenministerium hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Vorwürfe aufgetaucht waren, dass indische Staatsangehörige nach Myanmar geschmuggelt und gezwungen wurden, in einem Cyber-Betrugsgebiet Krypto-Betrugsoperationen durchzuführen.
Fallhintergrund
Die Polizei in Maharashtra hat ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem die Frau eines 24-jährigen Inders gemeldet hatte, dass ihr Mann auf dem Weg zu einer Arbeit in Bangkok verschwunden sei. Das Opfer hatte auf einen Social-Media-Beitrag geantwortet, in dem eine Stelle als Grafikdesigner und Dateneingabe in Thailand mit einem Monatsgehalt von 70.000 Rupien (ca. 815 US-Dollar) versprochen wurde, und war Anfang Juni gereist.
Angeblicher Missbrauch im Betrugskomplex
Nach Angaben der Ermittler wurde der Mann in eine Einrichtung nahe der Grenze zwischen Thailand und Myanmar gebracht, wo die Behörden seinen Reisepass und seine Reisedokumente beschlagnahmten. Später kontaktierte er seine Familie und beschrieb 16- bis 18-Stunden-Arbeitstage bei Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Kryptowährungen, während Andersdenkende angeblich Elektroschocks und andere Formen der Einschüchterung erlitten hätten.
Mögliche Auswirkungen auf den Kryptomarkt
Die Polizei geht davon aus, dass Hunderte von Indern an ähnlichen Orten eingesperrt sein könnten, ein Szenario, das das Vertrauen der Investoren in Blockchain-basierte Projekte untergraben könnte, wenn es sich bestätigt. Regulierungsbehörden und Marktteilnehmer werden die Situation wahrscheinlich genau beobachten, da jeder bestätigte Zusammenhang zwischen Zwangsarbeit und Krypto-Betrug eine verstärkte Prüfung nach sich ziehen könnte
