Das iranische Hauptquartier Khatam al-Anbiya erklärte, dass die Straße von Hormus für den Seeverkehr gesperrt werde, und verwies auf Verstöße gegen den Waffenstillstandsvertrag mit den Vereinigten Staaten und Israel.
Offizielle Ankündigung und Begründung
Das gemeinsame Militärkommando veröffentlichte über das staatliche Medium Mehr eine Erklärung, in der es die Schließung als „erste Phase“ bezeichnete und vor zusätzlichen Maßnahmen warnte, falls die feindlichen Aktionen andauern. Teheran führte die Entscheidung auf das zurück, was es als „Böswilligkeit“ der Vereinigten Staaten bezeichnete, weil diese die ursprüngliche Klausel des Abkommens nicht eingehalten hatten, und warf Israel vor, im Südlibanon weiterhin gegen den Waffenstillstand zu verstoßen. Die Proklamation unterstrich die Absicht Irans, strategische Wasserstraßen als Druckmittel in diplomatischen Verhandlungen zu nutzen.
Internationale Antworten
USA Vizepräsident J.D. Vance sagte gegenüber Fox News, dass keine konkreten Beweise die Behauptung stützen, dass Iran tatsächlich die Schifffahrt durch die Meerenge gestoppt hat, was auf eine Diskrepanz zwischen Teherans Rhetorik und der Realität vor Ort hindeutet. Unterdessen zitierte CNN das Hauptquartier von Khatam al-Anbiya, das bekräftigte, dass die Schließung den Seeverkehr als Vergeltung für vermeintliche Verstöße der USA und Israels betreffe. Beamte des iranischen Außenministeriums kündigten Pläne an, eine Delegation in die Schweiz zu entsenden, um auf die vollständige Einhaltung der Waffenstillstandsbedingungen zu drängen.
Potenzielle Auswirkungen auf den Markt und Krypto
Investoren, die die globalen Energieströme überwachen, werden wahrscheinlich die Schwankungen der Ölpreise im Auge behalten, da in der Straße von Hormus etwa 20 % der weltweiten Erdöllieferungen abgewickelt werden. Krypto-Händler reagieren oft auf solche geopolitischen Schocks, wobei Bitcoin und andere Blockchain-Assets manchmal einer erhöhten Volatilität unterliegen, wenn sich die Risikostimmung ändert. Marktanalysten gehen davon aus, dass sich jede längere Störung sowohl auf die traditionellen Rohstoff- als auch auf die Märkte für digitale Währungen auswirken könnte, was Anleger dazu veranlassen könnte, das Engagement in allen Vermögenswerten neu zu bewerten.
