Die Klage der CME Group gegen die U.S. Commodity Futures Trading Commission wegen der Genehmigung von Krypto-Perpetual-Futures hat bei Branchenbeobachtern Kritik hervorgerufen. Der Chef des Hyperliquid Policy Center, JakeChervinsky, bezeichnete den Schritt als „schockierende Fehleinschätzung“.
Rechtliche Herausforderung und Reaktion der Branche
Am 19. Juni postete Chervinsky auf Er argumentierte, dass die Börse Rechtsstreitigkeiten nutzt, um ihre Dominanz auf dem Derivatemarkt abzuschirmen. Das Hyperliquid Policy Center beschrieb die Klage weiter als einen ungezwungenen Fehler, der neue Blockchain-basierte Produkte zum Erliegen bringen könnte.
Streit um regulatorische Einstufung
CME behauptet, dass die CFTC Krypto-Perpetual-Kontrakte fälschlicherweise als Futures und nicht als Swaps bezeichnet habe, eine Unterscheidung, die im Dodd-Frank Act geregelt ist. Die Börse behauptet, dass eine ordnungsgemäße Klassifizierung die Regulierungsaufsicht einschränken und den Markt für eine breitere Beteiligung öffnen würde. Diese rechtliche Haltung zielt darauf ab, den Zugang von Anlegern zu Krypto-Derivaten in den Vereinigten Staaten neu zu gestalten.
Marktanteil und Handelsvolumen
Die von Hyperliquid zitierten Daten von Better Markets zeigen, dass CME etwa 92 % des börsengehandelten Derivatevolumens in den USA kontrolliert, was seinen Einfluss auf den Markt unterstreicht. Seit der Einführung regulierter Perpetual-Futures hat die Handelsaktivität die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschritten und zieht sowohl institutionelle Anleger als auch Privatanleger an. Kritiker warnen, dass die Maßnahmen von CME den Wettbewerb behindern und die Optionen für Krypto-Marktteilnehmer einschränken könnten.
