Julian Hosp, der österreichische Arzt, der zum Krypto-Unternehmer wurde, gab im Februar 2025 bekannt, dass er den Großteil seiner Krypto-Bestände verkauft, eine Short-Position auf Bitcoin platziert und das Kapital in den Nasdaq-100 ETF (QQQ) umgeleitet hat.
Anfang der Karriere und bemerkenswerte Projekte
Hosp betrat die Blockchain-Arena, indem es in Bitcoin investierte und TenX mitbegründete, eine Plattform, die darauf abzielte, Krypto-Zahlungen zu vereinfachen. Später gründete er CakeDeFi, das in Bake umbenannt wurde, und erweiterte damit seine Präsenz im dezentralen Finanzwesen. In den 2010er Jahren verfasste er Bestseller, baute ein großes YouTube-Publikum auf und positionierte sich als führende Stimme für deutschsprachige Investoren.
Portfolio-Neuausrichtung 2025
Anfang 2025 reduzierte Hosp sein Engagement in Krypto-Assets und verwies auf Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität und der regulatorischen Unsicherheit. Er führte einen Short-Trade gegen Bitcoin durch, beschrieb die Kryptowährung als „reine Spekulation“ und investierte die freigesetzten Mittel in den QQQ ETF, um vom breiteren Aktienmarktwachstum zu profitieren. Dieser Schritt markierte eine deutliche Abkehr von seinem früheren Eintreten für Bitcoin als langfristigen Wertaufbewahrungsmittel.
Reaktion und Kontroverse der Community
Kritiker argumentieren, dass Hosps Wandel Investoren verrät, die seinen früheren Empfehlungen vertraut haben, und verweisen auf seine Beteiligung an TenX während einer BaFin-Untersuchung und den Zusammenbruch von DeFiChain als Beweis für ein strukturiertes Risiko. Befürworter entgegnen, dass seine Strategie ein umsichtiges Portfoliomanagement widerspiegele und betonen, dass erfahrene Anleger ihre Positionen anpassen, wenn neue Daten auftauchen. Die Debatte unterstreicht die Spannung zwischen persönlicher Überzeugung und öffentlichem Einfluss auf dem Kryptomarkt.
