Kalshi blockiert Indien und erweitert eingeschränkte Gerichtsbarkeiten
CRYPTOCURRENCY

Kalshi blockiert Indien und erweitert eingeschränkte Gerichtsbarkeiten

2 min read

Kalshi hat Indien laut einer am Mittwoch veröffentlichten aktualisierten Mitgliedervereinbarung zu seiner Liste der eingeschränkten Gerichtsbarkeiten hinzugefügt.

Regulatorische Erweiterung in Indien

Die überarbeitete Vereinbarung zählt nun 55 Gerichtsbarkeiten auf, deren Einwohnern die Nutzung der Kalshi-Plattform untersagt ist. Das indische Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie erließ im April eine Richtlinie, in der es VPN-Anbieter aufforderte, den Zugang zu „illegalen und gesperrten Online-Wett- und Prognosemarktplattformen“ nicht mehr zu ermöglichen. Dieser Schritt zielt direkt auf kryptobasierte Prognosemärkte ab, die Investoren anziehen, die Blockchain-fähige Wettmöglichkeiten suchen.

Globales Vorgehen gegen Prognosemärkte

Im Mai untersagten die spanischen Aufsichtsbehörden sowohl Polymarket als auch Kalshi den Betrieb gemäß den nationalen Glücksspielgesetzen, während Indonesien Polymarket ausschloss, nachdem es Verträge über den möglichen vorzeitigen Abgang von Präsident Prabowo Subianto aufgeführt hatte. Weitere Gerichtsbarkeiten – darunter Singapur, Polen, Portugal, Ungarn, die Ukraine und Brasilien – haben ebenfalls Schritte unternommen, um Plattformen wie Kalshi und Polymarket zu blockieren oder einzuschränken.

Politik- und Sportwetten auf dem Prüfstand

USA Im Januar führten die Gesetzgeber ein Gesetz ein, das darauf abzielt, den Handel mit politischen Vorhersagen durch Regierungsbeamte einzuschränken. Diese Reaktion wurde von einem Polymarket-Benutzer ausgelöst, der mehr als 400.000 US-Dollar mit einem Vertrag über die Absetzung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro verdiente. Der verstärkte regulatorische Fokus spiegelt wachsende Bedenken wider, dass politische und sportbezogene Verträge für Insiderhandel auf dem Kryptomarkt ausgenutzt werden könnten.