Kentucky verklagt Kalshi, Polymarket wegen illegaler Sportwetten
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Kentucky verklagt Kalshi, Polymarket wegen illegaler Sportwetten

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Kalshi und Polymarket sehen sich einer Klage gegenüber, die am 17. Juni 2026 vom Generalstaatsanwalt von Kentucky, Russell Coleman, eingereicht wurde und den Plattformen vorwirft, innerhalb des Staates rechtswidrige Sportwettenaktivitäten durchzuführen.

Details zur rechtlichen Beschwerde

In der Beschwerde wird behauptet, dass beide Prognosemarktbetreiber illegale Sportwetten betreiben, die gegen die Glücksspielgesetze von Kentucky verstoßen. Darüber hinaus wird behauptet, dass die Unternehmen es versäumt hätten, vorgeschriebene Ressourcen für Personen bereitzustellen, die mit Spielsucht zu kämpfen haben, eine im Landesrecht verankerte Anforderung.

Einbindung von Finanzpartnern

In der Akte von Generalstaatsanwalt Coleman werden Coinbase, Robinhood und Webull als Partnerunternehmen identifiziert, die mit Kalshis Geschäftstätigkeit verbunden sind. Beamte aus Kentucky behaupten, dass diese Finanzplattformen ihre Pflicht, problematische Spieler zu unterstützen, missachtet und damit gegen regulatorische Verpflichtungen verstoßen hätten.

Markt- und Regulierungsauswirkungen

Token-Terminal-Daten zeigen, dass Kalshi und Polymarket im Mai 2026 zusammen ein Transaktionsvolumen von rund 25 Milliarden US-Dollar verarbeitet haben, was die Größe ihrer kryptobasierten Märkte unterstreicht. Beide Firmen behaupten, dass ihre ereignisgesteuerten Verträge als Swaps im Sinne der bundesstaatlichen Rohstoffvorschriften gelten, und argumentieren, dass sie nicht in den Geltungsbereich der staatlichen Aufsicht über Sportwetten fallen.