QCP Capital berichtet, dass der Preis von Bitcoin unter die Schwelle von 66.000 US-Dollar gefallen ist, weil die Anleger weiterhin Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit haben, dass Strategy zusätzliche BTC liquidieren könnte, um Dividendenausschüttungen zu finanzieren.
QCP Capitals Einschätzung der Bitcoin-Momentum
Das in Singapur ansässige Handelsunternehmen für digitale Vermögenswerte stellt fest, dass die Marktteilnehmer trotz der jüngsten Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran, die die Besorgnis über Unterbrechungen der Energieversorgung lindert, den Bitcoin-Bereich nicht wieder betreten haben. QCP führt dieses Zögern auf anhaltende Zweifel zurück, dass Strategy möglicherweise mehr Bitcoin abstoßen muss, um seinen Dividendenverpflichtungen nachzukommen.
Aktuelle Finanzaktivitäten der Strategie
Strategy hat 1,5 Milliarden US-Dollar seiner vorrangigen Wandelanleihen aus dem Jahr 2029 zurückgekauft und durch den Verkauf von MSTR-Aktien rund 200 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Das Unternehmen verwendet die Erlöse für weitere Bitcoin-Käufe, wodurch sich sein Liquiditätsbedarf für Dividendenzahlungen auf geschätzte 7,5 Monate verlängert.
Auswirkungen auf den Kryptomarkt
Analysten stellen fest, dass die kombinierte Wirkung des Anleiherückkaufs, des Aktienverkaufs und der laufenden Bitcoin-Übernahme einen Überhang schafft, der den allgemeinen makroökonomischen Optimismus für den Kryptosektor dämpft. Letzte Woche gelang Bitcoin eine kurze Erholung, doch der Preis bleibt begrenzt, da die Anleger die möglichen Auswirkungen weiterer BTC-Verkäufe auf die Dividendenfinanzierung abwägen.
