Binance hat sich durch eine Partnerschaft mit BlockShoals Technologies die Erlaubnis gesichert, philippinischen Nutzern Krypto-Handelsdienste anzubieten, während beiden Firmen weiterhin die Verarbeitung von Peso-Überweisungen oder anderen Aktivitäten untersagt ist, die der Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) unterliegen.
Regulierungsstruktur
Die Rechtsberaterin Marie Antonette Quiogue, die das Rechtsteam von BlockShoals leitet, stellte klar, dass die Aktivitäten von Binance auf den Philippinen unter das Rahmenwerk für Krypto-Asset-Service-Provider (CASP) der Securities and Exchange Commission (SEC) fallen. Sie erklärte, dass BlockShoals als Vermittler von Krypto-Assets fungiert und lokale Investoren an die globale Handelsplattform von Binance weiterleitet.
Sandbox-Teilnahme und Compliance
BlockShoals beteiligt sich an der Strategic Sandbox der SEC, bekannt als StratBox, die experimentelle Dienste unter strenger behördlicher Aufsicht ermöglicht. Die BSP bekräftigte, dass weder Binance noch BlockShoals über eine Virtual Asset Service Provider (VASP)-Lizenz verfügen, und betonte, dass die Sandbox-Einbindung keinen Verzicht auf bestehende Lizenzverpflichtungen bedeutet.
Auswirkungen für Krypto-Investoren
Durch den Wiedereintritt in den philippinischen Markt möchte Binance Investoren anlocken, die zuvor durch die regulatorischen Maßnahmen im Jahr 2024 eingeschränkt waren. Die laufende Abstimmung zwischen der SEC und der BSP legt nahe, dass künftige Lizenzentscheidungen die Ausweitung der Kryptodienste für lokale Marktteilnehmer beeinflussen werden.
