Michael Saylor, Gründer von MicroStrategy, sagte, der jüngste Bitcoin-Preisverfall sei auf einen Anstieg des Kapitalflusses in Projekte der künstlichen Intelligenz zurückzuführen. Im Gespräch mit der Journalistin NatalieBrunell betonte Saylor, dass der KI-Hype vorübergehend Gelder vom Kryptomarkt abzieht.
Saylors Analyse des KI-gesteuerten Wandels
Saylor argumentierte, dass die Faszination der Wall Street für KI ein „Hot-Money“-Umfeld geschaffen habe, das Investitionen in Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google, Meta und SpaceX lenke. Er wies darauf hin, dass der Blockchain-Sektor, einschließlich Bitcoin, die Auswirkungen zu spüren bekommt, da Investoren nach KI-bezogenen Infrastruktur- und Rechenzentrumsmöglichkeiten suchen.
Der Analyst schätzte, dass etwa 1 bis 2 % des Kapitals, das in KI-Unternehmen fließt, aus Bitcoin-bezogenen Allokationen stammt. Diese Zahl zeigt, wie selbst ein bescheidener Teil der Kryptofonds die breitere Marktdynamik beeinflussen kann, wenn groß angelegte KI-Projekte Aufmerksamkeit erregen.
Aussichten für die Rückkehr von Bitcoin
Saylor beschrieb den aktuellen Rückgang als eine kurzfristige Anomalie und geht davon aus, dass der Bitcoin-Markt vor Jahresende wieder an Schwung gewinnen wird. Er prognostiziert, dass Anleger, die mit KI Gewinne erzielt haben, diese Gewinne innerhalb der nächsten 12 bis 24 Wochen in riskantere Vermögenswerte wie Bitcoin umschichten werden.
Laut Saylor könnte die bevorstehende Rotation von KI-basiertem Kapital die Nachfrage nach der Kryptowährung wiederbeleben, möglicherweise ihren Preis erhöhen und das Vertrauen unter Blockchain-Investoren wiederherstellen.
