Der Gesetzentwurf 639 des Repräsentantenhauses von New Hampshire zielt darauf ab, Kryptowährungszahlungen und das Recht der Einwohner, selbstverwahrte Geldbörsen zu verwalten, zu schützen und signalisiert damit einen gesetzgeberischen Vorstoß zur Stärkung der Kryptofreiheiten auf staatlicher Ebene.
Wichtige Bestimmungen von HB639
Der Gesetzentwurf würde es jeder staatlichen oder kommunalen Behörde in New Hampshire verbieten, Regeln zu erlassen, die die Fähigkeit einer Person einschränken, eine konvertierbare virtuelle Währung zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen zu verwenden. Es schützt auch ausdrücklich die Praxis, private Schlüssel persönlich zu halten, anstatt sich auf Drittverwahrer wie Börsen zu verlassen. Während die Gesetzgebung Händler nicht dazu zwingt, Krypto zu akzeptieren, hindert sie staatliche Stellen daran, deren Verwendung bei privaten Transaktionen zu verbieten.
Auswirkungen für Investoren und den Kryptomarkt
New Hampshires Ruf „Live Free or Die“ steht im Einklang mit dem von vielen Krypto-Investoren geschätzten Dezentralisierungsethos, und die Kodifizierung dieser Schutzmaßnahmen könnte den im Bundesstaat tätigen Blockchain-Unternehmen eine klarere Rechtssicherheit bieten. Durch die Einführung einer Schutzmaßnahme auf Landesebene kann der Gesetzentwurf die weitere Einführung digitaler Vermögenswerte fördern und ähnliche Maßnahmen in anderen Gerichtsbarkeiten anstoßen, was möglicherweise die breitere Marktdynamik beeinflussen könnte.
